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Ausflug
Foto: Heléne Grynfarb/imagebank.sweden.se

Reisetipps

Durch Schwedens Natur mit dem Mountainbike

Das Jedermannsrecht ermöglicht es dir, Schwedens sehenswerte Landschaft auch mit dem Bike zu erkunden. Warum nicht das gut ausgebaute Wanderwegenetz für eine Tour auf zwei Rädern nutzen oder in der Wildnis deinen eigenen Trail entdecken?

Die schwedische Natur ist für jedermann frei zugänglich, aber wusstest du, dass das Jedermannsrecht auch für Radfahrer gilt? Leih dir ein Rad aus oder nimm dein Mountainbike mit, um die facettenreiche Landschaft auf neue Art zu erleben. In Schwedens Natur kannst du 30 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen, ohne anderen Leuten zu begegnen. 

Mehr als die Hälfte des Landes besteht aus Wald – da gibt es unzählige unberührte Trails zum Entspannen und Sporteln. Besonders in Mittel- und Nordschweden, wo Hügel und schöne Natur zusammenkommen, lässt es sich hervorragend biken. 

Motor tabu bei Mutter Natur

Wenn man bedenkt, dass Schweden ganze 1.574 Kilometer lang ist, kann ein Mietauto verlockend sein, um so viel wie möglich von der Landschaft zu sehen. Beachte jedoch, dass das Fahren auf natürlichem Untergrund mit jeder Art von Kraftfahrzeug verboten ist. Dies gilt für alle motorgetriebenen Fahrzeuge, also für Autos, Wohnmobile, Motorräder und Mopeds, und sogar auch für E-Bikes und Segways.

Dass Fahrzeuge, die nicht in die Ausnahmekategorie von Land- und Forstwirtschaft fallen, von Naturpfaden und offenem Gelände jeder Art verbannt sind, soll die Flora und Fauna schützen. Somit soll sichergestellt werden, dass die schwedische Landschaft auch für kommende Generationen der friedliche Rückzugsort bleibt, der sie heute ist.

.Mountainbiken in Schweden über Trails und Wanderwege 

Mit Fahrrad oder Mountainbike durch die schwedische Wildnis zu düsen, ist Teil des Jedermannsrechts. Bike deinen eigenen Weg oder erkunde die vorbereiteten Trails in hügeligen Gebieten, zum Beispiel auf der Insel Frösön bei Östersund, die ein halbes Dutzend technische Singletrails hat. In Mittel- und Nordschweden, wo die Landschaft bergiger wird, gibt es auch zahlreiche Bikeparks, zum Beispiel in Åre, Järvsö und Gesunda. Bist du in Südschweden unterwegs, könntest du dem Bikepark Vallåsen einen Besuch abstatten.  

Sofern die örtliche Gemeinde oder die Polizei kein Verbot erlassen und entsprechende Straßenschilder aufgestellt hat, ist das Radfahren auch auf Schwedens gut ausgebautem Wanderwegenetz gestattet. Denke trotzdem daran, dass die meisten Wege ursprünglich als Wanderwege angelegt wurden, weil sie älter sind als der Mountainbike-Trend. Daher sollten Radfahrer das Tempo entsprechend drosseln, damit sie die Fußgänger nicht gefährden. 

Zeige auf Reitwegen den gleichen Respekt: Im Gegensatz zu friedlichen Wanderern verhält sich ein verschrecktes Pferd unberechenbar, was zu Unfällen führen kann. Die Pfade, die häufig von Reitern passiert werden, sind entsprechend markiert.

5 Tipps für Mountainbike fahren in Schweden

  • Du kannst auf Feldwegen und Privatstraßen über Land fahren, aber nicht das Grundstück eines Hauses überqueren.
  • Bitte nicht über weichen Grund fahren, der leicht Schaden nimmt, beispielsweise wo Flechten und Moos wachsen.
  • Vermeide unbefestigte Wege insbesondere im Frühling und Herbst, wenn der Boden feucht ist.
  • Fahre nicht über Gelände, wo etwas angebaut wird, wie etwa durch Gärten, Felder und Baumschulen.
  • In Nationalparks und Naturschutzgebieten gelten häufig Sonderregeln für Radfahrer, die das Fahren entweder auf bestimmte Trails beschränken oder ganz verbieten. 

    Lass dich von den Einschränkungen aber nicht abschrecken, denn sie werden den Fahrspaß in der Praxis kaum schmälern. Du wirst staunen, wie gut die schwedische Landschaft allgemein zum Radfahren und Mountainbiken geeignet ist. Eine Fahrt an der Küste entlang oder eine spaßige Abfahrt in den Bergen ist kaum zu überbieten.