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Restaurant Adam/Albin in Stockholm
Foto: Magnus Skoglöf/Adam/Albin

Aktivität

Gourmet-Erlebnisse in Stockholm, die du dir leisten kannst

Von Södermalm bis St. Eriksplan, von Fernsehkoch bis Fischplatte: Die Auswahl an kulinarischen Höhepunkten in der Hauptstadt ist riesig. Unsere Tipps, die im Budget Platz für mehr als Knäckebrot lassen.

Um die Neue Nordische Küche zu genießen, brauchst du nicht mehr Monate auf einen Tisch in einem Haubenlokal zu warten. Immer mehr Stockholmer Lokale servieren moderne, hochwertige Gerichte zu passablen Preisen. Komm mit auf eine kulinarische Reise durch die Hauptstadt!

Restaurants mit Witz und Charme

Was wäre Schweden ohne seine Elche? Sterne-Koch Björn Frantzén hat die tierische Ikone zum Leitbild seines Bistros ernannt: Im Flying Elk ziert der König des Waldes die Wände und sogar die Toilette. Nur im Essen, da sucht man ihn vergeblich. Einer anderen Schweden-Ikone huldigt das Lilla Ego: Im Hintergrund des immer vollen Restaurants läuft Musik der schwermütigen Band Kent, seit dem ersten Tag. Mit ungleich mehr Leichtigkeit und Charme serviert das Personal die Kreationen des Tages. Im Punk Royal steht Augenzwinkern mit auf der Speisekarte: "Überlieferung (gastronomische Dekadenz)" heißt ein Gericht des Dinnermenüs. Was sich wohl dahinter verbirgt? Für 700 Kronen findest du es heraus. Ähnlich mysteriöse Namen haben die Menüs von Wood Stockholm am Mosebacke Torg. Wolltest du nicht schon immer das "Stockholmer Blutbad" probieren?

Prominente Köche ganz volksnah

Aber warum eigentlich bis zum Dinner warten? Im Oaxen Slip auf Djurgården ist beim Mittagessen der romantische Hafenblick inklusive. Sternekoch Magnus Ek setzt auf nordische Zutaten und spektakuläres Interieur. Snacks und Hauptspeisen landen in der Mitte des Tisches, damit alle kosten können. Der Meisterkoch Mathias Dahlgren verzaubert seit zehn Jahren die Gäste des Grand Hôtel. Mit der Matbaren hat er einen entspannten Ableger seines Sternerestaurants geschaffen, wo die Gerichte zwischen Bekanntem und Neuem balancieren und ab 150 Kronen zu haben sind.

Der immer fröhliche Fernsehkoch Paul Svensson kreiert im Panorama-Restaurant der Galerie Fotografiska gesunde Kost mit Gemüseschwerpunkt. Genieße drei, vier Gerichte um je 135 Kronen, dazu die Aussicht auf die Bilder und die grüne Insel Djurgården.Im Lokal von Niklas Ekstedt geht es hitzig zu: Der ehemalige TV-Koch bereitet alle rohen Zutaten über offenem Feuer zu. Die Menüs mit vier oder sechs Gängen sind aufregende Spaziergänge durch die Welt der nordischen Geschmäcker.

Modern und gemütlich

Das Koch-Duo Adam/Albin schenkt mittags großzügige Nudelsuppen aus, abends wird im Nachbareingang nobel aufgetischt. Fünf Gänge kosten 795 Kronen. Die ersten Snacks bestimmt die Küche, den Rest des Menüs wählst du. Auf Södermalm serviert Familie Borrwall französisch inspirierte Gerichte in einem gemütlichen Lokal. "Kvarterskrog" nennen die Schweden das Stammrestaurant um die Ecke, wo man sich gleich zu Hause fühlt. Durch das stattliche Portal eines Wohnhauses aus den 1920er-Jahren am St. Eriksplan betritt man das gleichnamige Restaurant von „Koch des Jahres“ Klas Lindberg. Die Lage, Hauptspeisen für 200 bis 300 Kronen und die Barplätze für Spontane ergeben ein sympathisches Konzept. Du möchtest nach einem langen Stadtspaziergang mit Zimtschnecken und Köttbullar deine Vitaminvorräte wieder auffüllen? Dann lass dich von Filip und Joel im Agrikultur verwöhnen. Fünf gemüselastige Gänge kosten 655 Kronen.

Hunger auf die weite Welt

Im eleganten Nook trifft Skandinavien auf Korea. Auf dem Teller manifestiert sich das ungleiche Paar als Kunstwerk mit Austern, Rosenkohl und Soya. Ein Drei-Gänge-Menü liegt bei rund 400 Kronen. "Das kulinarische Ticket nach Fernost" nennt sich das Surfers im Stockholmer Zentrum. In warmer, farbenfroher Atmosphäre erwartet dich ein Stück China mit Geschmacksexplosionen und 16 Gerichten unter 100 Kronen. Teilen, Tauschen und Probieren erwünscht. Auch Agnes fordert ihre Gäste zum Teilen auf. Die von Südeuropa inspirierten Gerichte kommen in allen Größen daher, vom Muschelteller bis zur ausladenden Hummer-Platte. Das Restaurant Babette hebt die Pizza mit ungewöhnlichen Belagkombinationen zum Feinschmecker-Gericht an, begleitet von italienischen Antipasti. Das Essen ist mit 400 Kronen für 3-4 Speisen budgetfreundlich. Ein Blick in die erlesene Weinkarte kann die Rechnung verdoppeln.

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