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Blueberries, Heråmaden
Foto: Moa Karlberg/imagebank.sweden.se

Aktivität

Heidelbeeren: Superfood aus der schwedischen Natur

Schwedische Wälder und Wiesen bieten eine Fülle schmackhafter Wildbeeren. Die Königin der Beeren ist die Heidelbeere, die nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch äußerst reich an gesunden Antioxidantien ist.

Die Schweden verbringen ihre Freizeit mit Vorliebe in der Natur, und eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen im Sommer ist das Beerenpflücken. Umso angenehmer wird dies durch das Jedermannsrecht („allemansrätten“), das allen Menschen das Recht gibt, sich frei in der schwedischen Natur zu bewegen, ohne befürchten zu müssen, Grundstücke unerlaubterweise zu betreten. 

Die vielen Vorteile der Heidelbeere

Blaubeeren pflücken Im Herbst sind die Wälder Schwedens mit Beeren und Pilzen aller Art gefüllt. Das Jedermannsrecht erlaubt es den Menschen, in den Wäldern auf Suche zu gehen. Foto: Clive Tompsett/imagebank.sweden.se

Heidelbeeren schmecken nicht nur köstlich, sondern es macht außerdem Spaß, sie zu pflücken, und sie sind auch noch unglaublich gesund. Die nordischen Heidelbeeren gehören einer anderen Untergattung an als die Heidelbeeren, die man in Nordamerika findet. Oft werden sie schlicht als „Blaubeeren“ bezeichnet, aber die korrekte Bezeichnung lautet „Heidelbeeren“. Die nordischen Heidelbeeren sind gesünder als ihre nordamerikanischen Verwandten (von denen übrigens auch die in Deutschland im Handel erhältlichen Kulturheidelbeeren abstammen), da sie einen höheren Vitamin-C- und Vitamin-D-Gehalt besitzen. Außerdem sollen nordische Heidelbeeren bis zu fünfmal so viele Anthocyane enthalten – Stoffe, die Krebs, Diabetes und Entzündungen vorbeugen und Anzeichen des Alterns verlangsamen. Neben den Heidelbeeren solltest du dir auch die folgenden drei Superbeeren nicht entgehen lassen, die ebenfalls in Schweden heimisch sind.

Moltebeere

Moltebeeren Moltebeeren sind eine köstliche bernsteinfarbene Beere, die in der Wildnis in Nordschweden wächst. Aus den Beeren werden verschiedene Speisen und Getränke hergestellt. Foto: Sara Ingman/imagebank.sweden.se

Dass viele Menschen noch niemals Moltebeeren (auf Schwedisch: „hjortron“) gekostet haben, liegt wahrscheinlich daran, dass diese vorwiegend in arktischen oder alpinen Regionen wachsen. Aus Moltebeeren lässt sich aber nicht nur eine köstliche Marmelade zubereiten, sondern sie sind auch noch unglaublich gesund. Sie sind für ihre entgiftenden und immunstärkenden Eigenschaften bekannt, reduzieren darüber hinaus das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, regen die Durchblutung und Verdauung an und beugen Diabetes und einigen Krebsarten vor. 

Preiselbeere

LingonberriesPreiselbeeren werden in ganz Schweden gefunden. Die Beeren reifen im August und September und werden in Marmeladen, Gelees, Fruchtsirup und dergleichen verwendet. Foto: Ted Logardt/imagebank.sweden.se

Es ist beinahe unmöglich, Schweden zu besuchen, ohne auf Preiselbeeren in irgendeiner Form zu stoßen. Man sieht sie auf Kuchen, in Marmelade und vielleicht am häufigsten auf einem Teller zusammen mit Fleischklößchen. Wie sich herausgestellt hat, sind sie außerdem sehr gesund, denn sie haben starke oxidationshemmende Eigenschaften und enthalten Stoffe, die Übergewicht bekämpfen und den Blutzucker regulieren sowie Krebs, Entzündungen, Harnwegserkrankungen, Karies und Parodontose vorbeugen.

Schwarze Johannisbeere

Diese im Schwedischen als svartvinbär („schwarze Weinbeere“) bezeichnete Frucht gehört der Familie der Stachelbeergewächse an. Leider wird sie als Superfood häufig übersehen, aber die in skandinavischen Gärten angebaute Schwarze Johannisbeere enthält 18-mal so viel Vitamin C, mehr als neunmal so viel Kalzium und vier- bis fünfmal so viel Magnesium, Vitamin A, Kalium, Eisen und Phosphor wie die Heidelbeere.