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Ullådalen
Ullådalen am Berg Åreskutan in Åre, Jämtland.
Fotonachweis: Niclas Vestefjell/imagebank.sweden.se

Jämtland

Die nordschwedische Region Jämtland ist eine Einladung für Naturliebhaber und aktive Urlauber. Die Wildnis bietet zu jeder Jahreszeit außergewöhnliche Erlebnisse.

Im Sommer sind Bergwandern und Angeln die beliebtesten Aktivitäten. Populär sind auch Radfahren (Downhill und Cross Country), Kanufahren, Bergsteigen, Bären-, Biber- und Elchsafaris, Reiten, Golf, Paragliding und andere Abenteuersportarten.

Die Wintersaison ist für Jämtland besonders wichtig. Zu den bekanntesten Winterdestinationen gehören der traditionelle Wintersportort Åre, wo auch der FIS Ski World Cup ausgetragen wird, Vålådalen, Bydalsfjällen, Klövsjö-Storhogna und Östersund, das besonders für Biathlon bekannt ist: man denke nur an den IBU World Cup Biathlon.

Für Alpin findest du auch für Langlauf, Biathlon und Tiefschneefahren sehr gute Verhältnisse vor. Beliebte Winteraktivitäten sind zudem Eislaufen, Schneemobilsafaris, Hundeschlittenfahrten, Eisangeln, Reiten, Eisklettern und Rentierschlittenfahrten.

In Jämtland, durch die zwei großen Flüsse Ljungan und Indalsälven durchzogen, kannst du einige der großen Raubtiere wie Luchs, Wolf, Vielfraß, Braunbär und Polarfuchs antreffen. Auch starke Populationen von Elche und Rentiere leben dort. Jämtland hat außerdem viele Angelgewässer, in denen du unter anderem Forellen, Äschen, Hechte und Saiblinge fangen kannst.

Spektakuläre Berge und Wasserfälle

Der größte Berg ist der Åreskutan in Åre, dessen Gipfel auf 1.420 m Höhe liegt. Egal ob du mit der Seilbahn oder zu Fuß raufkommst: dich erwartet eine großartige Aussicht. In Jämtland kannst du außerdem Schwedens größten Wasserfall besuchen, den Tännforsen. Die Wassermenge des 38 m hohen Wasserfalls variiert im Laufe des Jahres. Im Winter ist der Wasserfall zu Eis gefroren.

Der „Tote Fall“ ist eine Attraktion mit ernstem Hintergrund. Der tote Wasserfall ist das Ergebnis einer der schlimmsten, vom Menschen ausgelösten Naturkatastrophen Schwedens. Bei dem Versuch, den massiven Wasserweg des Indalsälven zu verlegen, kam es 1796 zu einer Katastrophe und der 25 Kilometer lange See Ragundasjön lief leer. Zum Glück kamen keine Menschen ums Leben.

Wie ein Fremdkörper in schwedischer Landschaft mutet der weiß-goldene thailändische Pavillon in Ragunda an, der einzige seiner Art außerhalb Thailands. Er wurde 1997 anlässlich des 100. Jahrestages des Besuches von König Chulalongkorns in Ragunda errichtet und ist ein Freundschaftsgeschenk Thailands.

Das Ungeheuer vom Storsjön

Der Storsjön ist Schwedens fünftgrößter See mit einer Fläche von 456 km². Der Storsjön ist die Heimat des Storsjö-Ungeheuers, eines Verwandten von Nessie im Lock Ness, das erstmals 1635 in einer Legende erwähnt wurde. Heute gibt es über 200 Zeugenberichte von über 500 Menschen, die angeben, das Storsjö-Ungeheuer gesehen zu haben.

Wer kulturell interessiert ist, sollte in Östersund das Jamtli-Museum aufsuchen: in verschiedenen Dauerausstellungen wird die Kulturgeschichte von der Steinzeit bis in das 20. Jahrhundert lebendig. Das Freilichtmuseum ist besonders für Kinder ein Höhepunkt.