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Eksjö, Småland
Foto: Göran Assner/imagebank.sweden.se

Bestenliste

Schwedens fünf Holzstädte

Wusstes du, dass es noch ganze Städte aus Holz gibt? Diese fünf sind am besten erhalten.

Nora

Reise in die Zeit von Carl von Linné: "Zwei lange, gerade Straßen, drei Querstraßen und ein grüner Platz. Häuser aus Holz, aber hübsch!" So beschrieb der Botaniker die über 400 Jahre alte Bergbaustadt Nora. Im Göthlinska Museum fühlst du dich wie ein Kaufmann aus dem 19. Jahrhundert, als die ersten Eisenbahnen durch Schweden fuhren. Der historische Zug bringt Besucher in das Kulturreservat Pershyttan, wo bis vor 50 Jahren Bergmänner in die Unterwelt hinabstiegen. Bist du lieber an der frischen Luft unterwegs? Dann gönne dir vor Noras hölzerner Kulisse ein süßes Stück Geschichte: das berühmte Nora-Eis, frisch seit 1923.

Hjo

Verschnörkelte Geländer, pastellfarbene Fassaden und schattige Innenhöfe - in der 600 Jahre alten Stadt Hjo lebt die Badeortatmosphäre weiter. Zentral am Vättern-See gelegen, war Hjo früher der Umschlagplatz für ganz Västergötland. Alte Handwerkerhäuser im Stadtteil Långan und der Hafen erinnern an eine geschäftige Vergangenheit. Stich auf dem Dampfschiff in See und atme im von Villen gesäumten Stadtpark durch - heute kann man in Hjo entspannen.

Eksjö

Mitten in den urigen Wäldern Smålands liegt die Holzstadt Eksjö. Dort erwarten dich ein einzigartiges Ambiente und eine Architektur aus vier Jahrhunderten. "Andere reißen ab, doch wir bewahren unsere Häuser", verkündete die Gemeinde stolz, als andere schwedische Städte Geschichte gegen Fortschritt tauschten. Zum Glück: Eksjö zählt rund 60 denkmalgeschützte Gebäude. Der Höhepunkt ist die Aschanska Villa, die die Besitzerin Hedda originalgetreu hinterließ.

Falun

Dort kommt es her, das typisch schwedische Rot: aus der Bergbaustadt Falun. Wusstest du, dass die rote Farbe aus dem dort abgebauten Kupfer gewonnen wird? Die Bergleute lebten im Stadtteil Erlsborg in kleinen Holzhäusern aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Rauch hing in der Luft, manche Häuser haben immer noch einen schwarzen Schleier. Was früher ein Zeichen von Armut war, gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Öregrund

Als die kleine Hafenstadt in Uppland um 1900 zum Kurort ernannt wurde, setzte das viele architektonische Neuerungen in Gang. In kurzer Zeit entstanden Hotel, Badehaus und schmucke Sommervillen mit verzierter Veranda für wohlhabende Stockholmer. Am Abend trafen sich die Sommergäste im sogenannten Gesellschaftshaus. Der historische Stadtteil gehört zu den am besten erhalteten aus der Zeit. Genieße die Sommerfrische in Roslagen!