Schwedens offizielle Website für Tourismus und Reiseinformationen

In Zusammenarbeit
Fäviken Magasinet, Jämtland, Fäviken
Foto: Erik Olsson/Fäviken Magasinet

Aktivität

Schwedische Starköche locken Essensliebhaber nach Schweden

Als eines der 100 besten Restaurants der Welt verdient Magnus Nilssons Fäviken all den Hype, den es bekommt. Aber Nilsson ist nicht der Einzige. Lerne die fünf besten Chefköche Schwedens kennen.

Magnus Nilsson

Magnus Nilsson ist der prominenteste Starkoch Schwedens – allenfalls der ursprünglich schwedische Koch in der Muppet-Show könnte ihm den Rang ablaufen. In einer Zeit, in der Chefköche zunehmend Rockstar-Qualitäten annehmen, wird der 34-jährige Nilsson mit seinem langen blonden Haar und seinem Bart dieser Rolle auch optisch gerecht.

Nachdem er im L’Astrance und im L’Arpège (zwei französischen Drei-Sterne-Restaurants) gearbeitet hatte,  übernahm Magnus Nilsson 2008 das Ruder im Fäviken. 2012 wurde das Restaurant, das fernab jeglichen Großstadtrubels in der nordschwedischen Provinz Jämtland gelegen ist, als eines der 50 besten Restaurants der Welt eingestuft.

Seitdem hat sich Nilsson zwei Michelin-Sterne erarbeitet und ist in einer Episode der Netflix-Dokureihe „Chef’s Table“ porträtiert worden. Folglich gleicht es schon beinahe einem Hauptgewinn in der Lotterie, wenn es einem gelingt, in dieser neuen nordischen Institution, die fast alle Zutaten von Bauernhöfen und Jägern in unmittelbarer Nähe des Restaurants bezieht, einen Tisch zu reservieren.

Mathias Dahlgren

Koch Mathias Dahlgren Mathias Dahlgren wurde vier Mal zum "schwedischen Koch des Jahres" gewählt und hat mehrere renommierte Restaurants in Stockholm. Foto: Måns Dohns



Mathias Dahlgren wurde durch den ihm 1997 verliehenen Bocuse d’Or bekannt und ist seitdem viermal zum schwedischen Chefkoch des Jahres erkoren worden. 2007 eröffnete er im Grand Hôtel Stockholm sein Restaurant „Mathias Dahlgren – Matsalen“ (zu Deutsch „Speisesaal“), das 2009 als zweites schwedisches Restaurant zwei Michelin-Sterne erhielt.

Inzwischen hat Dahlgren sein Angebot diversifiziert. Momentan leitet er zwei weitere Restaurants, die ebenfalls in dem prächtigen Grand Hôtel Stockholm untergebracht sind: Das Matbaren („Die Essbar“), ein informelles, modernes Bistro mit einem Michelin-Stern, das auf optimale Kombinationen von Speisen und Weinen spezialisiert ist, und das Rutabaga („Steckrübe“) mit seinem charakteristischen Fokus auf der Entwicklung der ovo-lacto-vegetarischen Küche der nächsten Generation. Auch Dahlgrens drittes Projekt, die Roggenbrotbäckerei Green Rabbit, liegt ganz in der Nähe in der Stockholmer Innenstadt. 

Marcus Samuelsson

Der in Äthiopien geborene und in Schweden aufgewachsene Marcus Samuelsson zog 1991 nach New York, um dort eine Ausbildung im Restaurant Aquavit zu absolvieren. Mit 24 Jahren war Samuelsson Küchenchef des Aquavit, und seitdem geht es mit seiner Karriere steil nach oben. Unter anderem hat er 2009 bei einem Staatsmahl für Barack Obama gekocht und erhielt 2003 den Titel des „Besten Chefkochs in New York City“. Heute leitet er zahlreiche renommierte Speiselokale, darunter das berühmte Red Rooster in Harlem, sowie die Restaurantkette Kitchen and Table mit verschiedenen Standorten in Stockholm, den nordischen und weiteren Ländern.

Daniel Berlin

Restaurant Daniel Berlin, Skåne Daniel Berlin ist ein Michelin-Stern-Restaurant in Skåne. Foto: Miriam Preis

Daniel Berlins gleichnamiges Ein-Sterne-Restaurant liegt deutlich abseits des Großstadtlebens in Skåne-Tranås, einem Dorf in der landschaftlich sehr reizvollen Region Österlen an der Südostküste Schwedens. Das Daniel Berlin lässt einen an die Zeit der alten Wikinger denken, da der Eigentümer viele seiner Gerichte hauptsächlich aus frischen, regionalen Zutaten zubereitet, die er eigenhändig angebaut, gesammelt oder gejagt hat. Aus diesem Grund spielt in seinen atemberaubenden, vorzüglich zubereiteten Kreationen das Gemüse die Hauptrolle, und Fleisch wird typischerweise nur während der Jagdsaison serviert.

Niklas Ekstedt

Niklas Ekstedt im Ekstedt, Stockholm Niklas Ekstedt und sein Restaurant Ekstedt in Stockholm. Foto: Helen Pe


Der Mann hinter dem enorm erfolgreichen EKSTEDT-Konzept in Stockholm ist Niklas Ekstedt, ein 39-jähriger schwedischer Chefkoch, der sich durch eine einzigartige Verschmelzung von traditioneller schwedischer und neuer nordischer Küche einen Namen gemacht hat. Ekstedts Speisen werden in einer Feuergrube über offener Flamme zubereitet. So entsteht eine spektakuläre Auswahl von drei- und fünfgängigen Degustationsmenüs mit Highlights wie auf dem Glutbett gebackenes Rentier mit geräuchertem Ochsenmark und im Kamin geräucherter Hummer mit gerösteten Mandeln und Tomaten.