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Restaurant TAK, Stockholm, Stockholm
Foto: TAK

Aktivität

Sechs der besten Stockholmer Restaurants, von bodenständigen Speiselokalen bis zu Michelin-Sternen

Die Restaurants von Stockholm sind für ihr fantastisches Essen berühmt. Dies gilt aber nicht nur für das gehobene Segment, denn Bistros und bodenständige Speiselokale bieten den Michelin-Sternen einen harten Wettkampf.

TAK

Das TAK („Dach“ auf Schwedisch) wartet mit vier verschiedenen Lokalen untereinem Dach auf. Von der für ihre Sashimis, Tatars und Austern berühmten RAW BAR über die BAR mit ihren fantastischen Cocktail-Kreationen bis zur Terrasse ganz oben auf dem Dach, die eine herrliche Aussicht über die Stadt bietet. Und schließlich gibt es noch das Restaurant selbst, das mit seinen zeitgemäßen skandinavischen und japanisch angehauchten Speisen sicherstellt, dass im TAK jeder etwas Passendes findet. 

Seit der Eröffnung Anfang 2017 ist diese Kombination aus Restaurant, Dach-, Cocktail- und Rohkost-Bar zu einer der meistdiskutierten Lokalitäten Stockholms geworden, und sobald du das aus sorgfältig ausgewählten regionalen saisonalen Zutaten zubereitete moderne Fusion Food kostest, wirst du wissen, warum. Zu den Highlights gehören das Saibling-Sashimi mit japanischem Rettich sowie die Schwarzwurzel-Tempura mit Maränenrogen. 

Rutabaga

Nicht alle Tage eröffnet ein Chefkoch mit mehreren Michelin-Sternen und vier Titeln als schwedischer Chefkoch des Jahres ein Restaurant, das ausschließlich auf ovo-lacto-vegetarische Küche spezialisiert ist, aber genau das hat Mathias Dahlgren im Rutabaga getan.

Das Rutabaga ist eines der zwei von Dahlgren betriebenen Restaurants in dem prachtvollen Grand Hôtel Stockholm. Das nach der Steckrübe, einem in Schweden heimischen Wurzelgemüse, einer Art Zwischending zwischen Kohl und Rübe, benannte Restaurant widmet sich ausschließlich der Aufgabe, die Vision des Chefkochs einer Küche der Zukunft wahr werden zu lassen, die erstklassige vegetarische Gerichte auf den Tisch bringt.  Erwarte eine entspannte, lebendige Atmosphäre und eine innovative Speisekarte mit Gerichten wie Wildpilze mit geräuchertem Ei und saurer Sahne oder Avocado- und Jalapeño-Ceviche.

Esperanto

Das Esperanto trägt einen Michelin-Stern und begeistert seit seiner Eröffnung in Stockholm im Jahr 2006 seine Stammgäste mit seiner unnachahmlichen Spielart von nordisch-japanischem Fusion Food. Seitdem verzeichnet das Flaggschiff-Restaurant von Chefkoch Sayan Isaksson einen Erfolg nach dem anderen. 2007 wurde es mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, und vor kurzem wurde es in der Ausgabe 2017 des schwedischen Restaurantführers White Guide in der Kategorie „Restaurantkultur und Gastronomie“ als bestes Restaurant eingestuft. 

Isaksson ist in Thailand geboren, aber in Schweden aufgewachsen, und sein unverwechselbarer Kochstil vereint Einflüsse aus aller Welt. Zu den Highlights seiner fünf- oder achtgängigen Degustationsmenüs gehören das Saibling-Sashimi, das aus Fischscheiben in einer Marinade aus mit Dill aromatisiertem Flusskrebswasser besteht, und Rindfleisch von mit Biertreber-Silage gefütterten Wagyū-Rindern, das am Tisch in einer moosgefüllten Kirschholzkiste geräuchert wird.

Frantzén

Als der schwedische Spitzenkoch Björn Frantzén 2016 sein mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnetes Restaurant Frantzén in der Stockholmer Altstadt schloss, wartete die kulinarische Welt gespannt auf seinen nächsten Schritt. Im August 2017 wurde dann das neue Frantzén in der Stockholmer Innenstadt eröffnet. Es nimmt jetzt drei Etagen eines Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert ein und ist damit fünfmal so groß wie sein Vorgänger, hat aber die Sitzplatzkapazität von nur 23 Gästen beibehalten.  Das Frantzén legt seinen Fokus weiterhin auf hochwertige, innovative schwedische Degustationsmenüs, doch das neue Restaurant bietet mit einer Küche, in der sich neue Zubereitungsmethoden wie z. B. das Kochen über einem offenen Feuer erkunden lassen, Speiseerlebnisse einer etwas anderen Art. Zu den Höhepunkten zählen das Barbecue von schwedischer Gelbente mit getrüffelter Endivie und einer Blutentensauce und der nordische Kaviar mit Röstbrot mit Parmesan-Creme.

Adam & Albin Matstudio

Zwei der talentiertesten jungen Chefköche Schwedens, Adam Dahlberg und Albin Wessman, haben ihre Kräfte gebündelt, um ein hervorragendes kleines Speiselokal zu schaffen, das gehobene Speisen in informellem Stil offeriert und eine unverkennbar ortstypische Atmosphäre ausstrahlt. Der Name heißt übersetzt „Adams & Albins Essensstudio“, und in erster Linie wird hier eine Kombination aus köstlichen Nudel-Mittagsgerichten, Kochkursen und Verpflegungsdienstleistungen angeboten. Das wahre Highlight bildet jedoch ein Wochenende im Monat, an dem das Studio zum Abendessen öffnet und atemberaubende Degustationsmenüs serviert, die die Stockholmer Schlemmerwelt in Begeisterung versetzen. 

Lilla Ego

Dieses ortstypische Bistro im Stockholmer Stadtteil Vasastan zollt der schwedischen Hausmannskost Tribut. Die beiden Chefköche und Eigentümer, Daniel Räms und Tom Sjöstedt, haben eine reizvolle Speisekarte mit herzhaften, saisonalen Gerichten kreiert, die erschwinglich sind und in einem lebhaften Ambiente mit unprätentiöser, entspannter Atmosphäre serviert werden. Die kurze Speisekarte ändert sich in regelmäßigen Abständen und richtet sich danach, welche schwedischen Frischwaren gerade Saison haben. Zu den größten Highlights zählen jedoch das auf der Zunge zergehende Schweinetatar und der Damhirsch mit Topinambur.  

Lokale Top-Favoriten

Die Stockholmer sind anspruchsvoll, und ihre bevorzugten lokalen Lieblingsplätze gehören mit ziemlicher Sicherheit zu den besten der Stadt. Das schwedische Restaurant The Strand befindet sich im Hafenviertel am Nybrokajen und bietet eine herrliche Aussicht und eine ausgezeichnete Auswahl von Speisen, vom Frühstück über Brunch, Mittagessen und Nachmittagstee bis zu Drinks nach Feierabend. Das Público ist eine trendige Kombination aus Restaurant und Nachtclub, in der lateinamerikanische Melodien und Geschmacksrichtungen für eine unwiderstehliche Mischung sorgen. The Flying Elk ist die Hommage von Starkoch Björn Frantzén an schwedische Hausmannskost und bietet Kneipenessen-Klassiker wie Kalbsschnitzel und Querrippen „Stroganoff“. Nicht entgehen lassen solltest du dir auch das AG, ein gehobenes Steakrestaurant im New Yorker Stil, das im zweiten Stock einer alten Silbermanufaktur untergebracht ist.