Ein Mann mit Rucksack steht im Wald
Wald in Småland. Foto: August Dellert

Reiseziel

Unsere Natur

In der Polarnacht tanzen die Nordlichter über den schwarzen Himmel, während im Sommer die Sonne selbst um Mitternacht noch scheint. Von den Bergen im Norden bis zu den weißen Sandstränden im Süden hat das kontrastreiche Schweden Platz für faszinierende Natur - und mittendrin für dich.
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Zuerst solltest du wissen, dass zur schwedischen Natur jeder quasi unbegrenzt Zugang hat. Das verdanken wir dem sogenannten „Jedermannsrecht“, das in der schwedischen Verfassung verankert ist. Es erlaubt jedem Menschen, sich frei in der Natur zu bewegen, wild zu campen und Beeren und Pilze zu sammeln. Voraussetzung für diese Freiheit ist ein respektvoller Umgang mit der Natur. Auch du hast dieses Recht. Bist du dabei? 

Hier kannst du mehr über das Jedermannsrecht erfahren.

Die Millionen Hektar große Vorratskammer

Schweden ist ein Land für die Sinne und vor allem für den Geschmackssinn. Von den vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten sind viele nicht nur essbar, sondern richtig lecker. Aber, ganz wichtig: Pass auf, was du pflückst und isst. In der wilden Natur wachsen giftige Pflanzen und Pilze. Fass also nichts an, bei dem du dir nicht 100% sicher bist.

Ein Korb voller Pfifferlinge. Foto: August Dellert

Hilfe von einheimischen Naturführern

Wenn Schweden wandern gehen, haben sie meistens ein Pflanzen- und Pilzbuch dabei. Besorge dir einen Ratgeber vor deinem Abenteuer, und du bist bestens vorbereitet. Vor Ort kannst du dich an die Locals wenden oder dich einem Naturführer anschließen. Er kennt sich in der Umgebung aus und zeigt dir, wo die meisten Pfifferlinge und Heidelbeeren wachsen. 

Ein Mann und eine Frau sitzen im Wald und kochen über offenem Feuer. Rauch steigt auf.
Kochen über offenem Feuer.

Feuer machen

In der schwedischen Natur findest du regelmäßig präparierte Feuerstellen. Nutze sie, wenn du selbst ein Feuer machen willst. Frage bei Einheimischen oder in der Touristeninformation nach, wo du eine Feuerstelle finden kannst. Auch die App Naturkartan verzeichnet Feuerstellen in Naturschutzgebieten. Weil Sicherheit an erster Stelle steht, befolge diese Richtlinien:


1. Mach kein Feuer, wenn es warm und trocken ist. 

2. Halte dich an die örtlichen Vorschriften zu Lagerfeuern. Aktuelle Hinweise findest du auf der Homepage der Region oder an Informationstafeln vor Ort. Wenn allgemeines Feuer-Verbot gilt, darfst du weder im Wald noch an anderen öffentlichen Orten Feuer machen. Das Verbot gilt dann auch für Einweggrille, vorbereitete Feuerstellen und Grillplätze, etwa an Badestellen, auf Campingplätzen und in Parks. Sollte Waldbrandgefahr bestehen, informiert darüber auch die Seite Krisinformation.se

Denke daran, dass du selbst für die Sicherheit verantwortlich bist. Wer illegal Feuer macht oder einen Brand auslöst, muss mit Strafen rechnen.

3. Benutze stets vorbereitete Feuerstellen. Davon gibt es viele in der schwedischen Natur.

4. Halte stets Wasser zum Löschen bereit.

7. Verwende ausschließlich abgefallene Zweige, Äste und Zapfen.

8. In Naturschutzgebieten und Nationalparks gelten besondere Regeln zum Feuermachen. Beachte die Informationstafeln vor Ort.

9. Lass das Feuer nicht größer werden als nötig.

10. Lösche das Feuer rechtzeitig vor deinem Aufbruch mit viel Wasser. Daumenregel: Nimm doppelt so viel Wasser, wie du für nötig hältst.

11. Genieße die Zeit am Lagerfeuer!

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Ein Tisch auf einer Klippe im Stockholmer Schärengarten. Die Sonne scheint am Horizont und das Meer ist im Hintergrund.
Stockholmer Schärengarten

Utö

Ein Tisch im westschwedischen Archipel auf einer Schäre am Wasser.
Westschweden

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Ein Tisch auf dem Lande an einem Fluss vor einem Wald
Jämtland Härjedalen

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Ein Tisch im Wald
Värmland

Kittelfältet

Ein Tisch im Wald.
Småland

Asa

Ein Tisch im herbstlichem Wald
Skåne

Ormanäs

Ein Tisch in der Natur auf einem zugefrorenen See mit Bergen im Hintergrund
Schwedisch Lappland

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