Direkt zum Hauptinhalt gehen
Unsere anderen Seiten:

Wir verwenden Cookies, um sicherzustellen, dass wir auf unserer Website das beste Erlebnis und zusätzliche Funktionen bereitstellen. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit ändern. Lies unsere Cookie-Richtlinie.

Elchfarm
Älgens Hus, das Haus des Elches, ist Europas erste Elchfarm mit zahmen Elchen.
Fotonachweis: Ida Bygdén Photography/Visit Umeå Content Bank

Safaris auf den Spuren von Elchen und Bären in Schweden

Die weitgehend unberührte Natur in Schweden bietet vielen Wildtieren den passenden Lebensraum. Luchse, Bären, Rentiere, Elche und Vögel aller Größen fühlen sich in den Wäldern und Seelandschaften wohl. Wer sie in freier Wildbahn sehen möchte, kann sich Safaris anschließen und in getarnten Hütten übernachten, an denen tierische Besucher ganz nah vorbeikommen.

Wo auch immer du in Schweden Urlaub machst, hast du es nicht weit ins Grüne. Selbst die Städter kennen natürliche Zufluchtsorte in unmittelbarer Nähe. Der Großteil Schwedens ist unbewohnt und von Wäldern, Blumenwiesen, Seen, Bergen und Flüssen geprägt. In dieser weitläufigen Landschaft fühlen sich viele wilde Tiere wohl. Vor allem die tiefen Wälder, die etwa zwei Drittel (!) der Landfläche bedecken, sind ein Paradies für Elche, Bären, Biber, Eichhörnchen, Luchse sowie Vögel und viele andere Tierarten.

Bei umweltfreundlichen Wildtiersafaris lernst du die schwedische Natur und ihre Bewohner kennen. Die meisten Ausflüge konzentrieren sich – je nach Region, Jahres- und Tageszeit – auf bestimmte Tierarten. Es gibt unter anderem Elch-, Bären- und Bibersafaris sowie Ausflüge zu seltenen Vogelarten. Etwas ganz Besonderes sind die Angebote mit Übernachtung, wo du in einer unauffälligen Hütte unterkommst und durch Gucklöcher Tiere beobachtest, die nur wenige Meter entfernt durch den Wald streifen.

Die Veranstalter lieben die Tiere und wollen die biologische Vielfalt in ihrer Region schützen. Außerdem geben sie ihr fundiertes Wissen über die schwedische Flora und Fauna weiter. Deswegen bekommst du auch Einblicke ins Jedermannsrecht, Survivaltraining und Sammeln von Pilzen und Beeren in der schwedischen Natur. Besonders nachhaltige Erlebnisse sind mit dem Label Nature's Best ausgezeichnet.

Wir haben für dich ein paar lohnende Abenteuer auf den Spuren der Tierwelt in Schweden zusammengestellt – von kurzen Ausflügen bis hin zu fünftägigem Urlaub in der Natur.

1 / 3

Luchs

Der Luchs ist die größte Katze in Europa. Sein extremes Hören und Sehen in Kombination mit großen Pfoten macht ihn zum perfekten Jäger.

Foto: Håkan Vargas S/imagebank.sweden.se

/ 3

Luchs

Foto: Håkan Vargas S/imagebank.sweden.se

Rotfuchs

Foto: Gary Bending on Unsplash

Eurasisches Eichhörnchen

Foto: Hans Veth on Unsplash

Luchse, Rentiere und Elche in Schwedisch Lappland

Der angesehene Safari-Veranstalter “Wild Sweden” nimmt dich mit auf die Suche nach Luchsen, die sich bekanntlich gerne verstecken. Unterwegs erspäht man oft auch Rentiere, Elche und manchmal sogar einen Steinadler. Das fünftägige Programm, das im März angeboten wird, umfasst zwei Nächte in einem Gästehaus und drei Nächte in einem Zeltlager. Die Teilnehmer sind mit Schneemobilen, Schlitten, Schneeschuhen und Skiern in der magischen Winterlandschaft unterwegs und suchen an abgelegenen Orten nach Luchsspuren im Schnee. Zwei weitere Pluspunkte bei diesem außergewöhnlichen Urlaub in der nordschwedischen Natur: Verpflegung ist inklusive und man hat beste Chancen auf Nordlichtsichtungen.

Bäriger Ausflug nach Gästrikland

In Schweden streifen Bären überraschend nah an der Zivilisation durch die Wälder. Nur zwei Autostunden vom Flughafen Stockholm Arlanda entfernt kannst du mit dem Veranstalter Wild Nordic Braunbären in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Du übernachtest in einer Holzhütte in einem verwunschenen Kiefernwald im Norden der Region Gästrikland. Dort hast du einen guten Ausblick in die umgebende Natur in drei Richtungen. Von diesem Aussichtspunkt aus kannst du neben Bären auch andere Waldtiere wie Füchse, Dachse und Eichhörnchen entdecken. Die urige Unterkunft bietet Platz für vier Personen. Neben einer Übernachtung sind Snacks und Frühstück enthalten. Das unvergessliche Abenteuer ist von Mai bis September buchbar.

1 / 3

Braunbär

Der skandinavische Braunbär ist ein friedlicher Allesfresser, der sich hauptsächlich von Beeren, Ameisen, Gras und Kräutern ernährt. Bären waren einst in ganz Schweden zu finden. In den späten 1920er Jahren wurde der Bär eine geschützte Art, nachdem er fast ausgestorben war. Heute gibt es in Schweden rund 3300 Bären, die hauptsächlich im Nordwesten Schwedens zu finden sind.

Foto: Håkan Vargas S/imagebank.sweden.se

/ 3

Braunbär

Foto: Håkan Vargas S/imagebank.sweden.se

Der Wolf

Foto: Robert Larsson on Unsplash

Biber

Foto: Anders Tedeholm/imagebank.sweden.se

Wild übernachten im bärenreichen Hälsingland

In der landschaftlich schönen, größtenteils unberührten Region Hälsingland in Mittelschweden streifen besonders viele Bären durch die Wälder. Bei Bollnäs, am See Stora Öjungen, liegt die naturnahe Unterkunft Vargas Vildmarkslodge. Dieses komfortable und strategisch günstig gelegene Versteck ist der ideale Ausgangspunkt für eine Safari auf den Spuren der Bären in Schweden. Du kannst die Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen und auf einmaligen Fotos festhalten. Die Tiere haben sich daran gewöhnt, dass in der Holzhütte Menschen sind und sie beobachten, und kommen ziemlich nah ran. Oftmals kann man Bären aus fünf Metern Entfernung sehen. Das Erlebnis kann individuell oder als Teilnehmer in einer Gruppe gebucht werden.

Zusätzlich vermietet der Veranstalter gemütliche Ferienhäuser am Waldrand. Es gibt eine Küche, aber kein fließendes Wasser – sauberes Wasser holst du aus dem See. Auch Strom fließt in dieser naturbelassenen Gegend (noch) nicht.

Wildes Västmanland: Safaris zu Elchen, Bibern und Wölfen

Westlich von Stockholm, in der Region Västmanland, bietet der Veranstalter Wild Sweden rustikalen Urlaub für alle Sinne. Du übernachtest in der Eco-Lodge Kolarbyn in Skinnskatteberg und unternimmst von dort aus Ausflüge in die urige Natur und zu ihren Bewohnern. Das Angebot umfasst drei Tage, an denen du geführte Elch- und Bibersafaris (jeweils etwa fünf Stunden) unternimmst. Auf dem Weg durch die abwechslungsreiche Natur begegnest du bestimmt noch vielen anderen Wildtieren.

Du bist aber nicht nur passiver Zuschauer, sondern erlernst auch die Grundlagen zum Überleben in der Wildnis: Die Guides sind echte Naturburschen und zeigen dir Bushcraft-Techniken. Du lernst unter anderem, wie man ein Feuer anzündet. Außerdem geben sie Tipps zum Sammeln von essbaren Pflanzen, Beeren und Pilzen. Beim gemeinsamen Kochen über offenem Feuer kommen Survivaltraining und Genuss zusammen.

Mehr Abenteuer gefällig? Du kannst eine nächtliche Tour zum Wolfsgeheul mit Übernachtung im Zelt dazubuchen.

1 / 3

Adler-Safari

In Schweden gibt es mehrere Reiseveranstalter für Ökotourismus, die auch Adler-Safaris anbieten. Der beste Weg, sie zu finden, ist über Nature´s Best. Nature´s Best ist das erste nationale Qualitätslabel für nachhaltige Naturerlebnisse in Europa

Foto: Staffan Widstrand/imagebank.sweden.se

/ 3

Adler-Safari

Foto: Staffan Widstrand/imagebank.sweden.se

Steinadler

Foto: Håkan Vargas S/imagebank.sweden.se

Rentier

Foto: Robert Larsson on Unsplash

Steinadler und mehr: Vogelbeobachtung vom Feinsten in Gästrikland

Im tiefen Wald der mittelschwedischen Region Gästrikland (zwischen Stockholm und Sundsvall) hat das Unternehmen Wild Nordic seine Basis. Dort starten diverse Ausflüge auf den Spuren von wilden Tieren und Vögeln. Ein Highlight ist die Steinadler-Safari, die von Dezember bis März angeboten wird. Dabei wirst du zu einer Hütte gebracht, die größtenteils aus recyceltem Holz besteht und einen Blick in drei Richtungen bietet. Der Clou: Es gibt neun Löcher, durch die Fotoobjektive passen; drei davon sind auf kindgerecht niedriger Höhe. In der unmittelbaren Umgebung landen immer wieder beeindruckende Raubvögel.

Die Hütte zieht aber auch andere Arten an, darunter Seeadler, Spechte und Habichte. Zudem kannst du verschiedene Arten von süßen Meisen (Tannen-, Kohl-, Hauben- und Weidenmeisen) sowie Raben, Kleiber, Baumläufer, Dompfaffen, Bergfinken und Rotkehlchen beobachten und singen hören. Im Angebot sind eine Übernachtung sowie leichte Verpflegung inklusive.

Die zahmen Elche von Östersund

Eingebettet in die malerische Natur der Region Jämtland, eine 20-minütige Fahrt von der Stadt Östersund entfernt, liegt das Ausflugsziel Moose Garden: ein Highlight für alle, die gerne Elche gucken. Das Team nimmt dich mit auf eine lehrreiche einstündige Tour zur Elchherde, die in dem weitläufigen Gehege mit Wald und Wiesen lebt. Die Tiere sind so zahm, dass die Besucher sie streicheln und mit rohen Kartoffeln füttern können. Selbst für Gäste aus Schweden, für die Elche quasi zum Alltag gehören, ist das ein außergewöhnliches Erlebnis, denn im Normalfall sehen sie den König des Waldes auch nur aus größter Entfernung. Der „Elchgarten“ bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten an, und zwar in Holzhütten in der Nähe einer Stelle, wo die Herde immer wieder auftaucht und mit den Hufen stampft.

Eine moderne Alternative zum Übernachten ist das Hotel Frösö Park auf der Insel Frösön bei Östersund. Dort liegt außerdem das Café Stocke Titt, das in einem historischen Gehöft untergebracht ist und einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge hat. Auch von dort hat man schon den einen oder anderen Elch erspäht.

Entdecke die Tiere in der Natur

Sieh unseren kleinen Film

Get Curious