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Der Geschmack des schwedischen Sommers
„Der Geschmack des schwedischen Sommers“ ist eine Initiative, um dich zu inspirieren, die Magie und die atemberaubenden schwedischen Sommeraromen dank der Konservierung zu anderen Jahreszeiten zu entdecken. Entdecke 22 einzigartige Geschmacksrichtungen, die von der Sammlerin und Lebensmittelchemikerin Lena Engelmark Embertsén und der preisgekrönten Köchin Elvira Lindqvist kreiert wurden. Erfahre mehr über Konservierung und Orte, an denen nachhaltig gearbeitet wird und wo du köstliche Sommeraromen in Schweden erleben kannst.
Fotonachweis: Martin Vallin/Visit Sweden

Der Geschmack des schwedischen Sommers

Die schwedische Natur ist nicht nur wunderschön – sie hält auch fantastische Aromen bereit. Die langen Sommertage lassen die essbare Flora explodieren, sowohl auf dem Land als auch in den Städten. Und selbst wenn der Sommer in Schweden kurz ist, kann man die Aromen das ganze Jahr über genießen. Alles, was man dazu braucht, sind ein paar traditionelle, über Generationen weitergegebene Konservierungsmethoden. Eine digitale Genussreise durch Schweden bringt dich an Orte, die jederzeit eine Portion Sommer servieren!

Bei der schwedischen Küche denkt man gemeinhin an Fleischbällchen, aber wenn es eine Sache gibt, die typischer ist als alles andere, dann ist es das Konservieren. Zutaten zu veredeln und länger haltbar zu machen – das haben die Schweden in den Genen. Ursprünglich war man auf Einwecken, Fermentieren & Co. angewiesen, um über den Winter zu kommen. Heute werden die Techniken aus anderen Gründen eingesetzt: der Umwelt und dem Geschmack zuliebe.

Um zu zeigen, was diese kulinarische Tradition alles kann, haben die Lebensmittelchemikerin und Geschmacksforscherin Lena Engelmark Embertsén und die Sterneköchin Elvira Lindqvist fantastische Sommeraromen aufbewahrt. Die Damen gehören zu Schwedens führenden Geschmacksexperten und haben althergebrachte Techniken wie Einlegen, Trocknen, Fermentieren, Einfrieren, Milchsäuregärung und Marinieren angewendet – aber auf neue Weise und mit innovativen Geschmackskombinationen. „Der Geschmack des schwedischen Sommers“ ist eine digitale Genussreise. Beim nächsten Schwedenbesuch kannst du die haltbar gemachten Sommeraromen aber auch in vielen Restaurants, Geschäften und Markthallen probieren.

Eine einzigartige digitale Genussreise

Lena Engelmark Embertsén und Elvira Lindqvist haben sowohl gewöhnlichen Löwenzahn und Brennnesseln verwendet, die auf jeder beliebigen Wiese wachsen, als auch Zutaten, von denen du vielleicht nicht wusstest, dass sie essbar sind. Durch Kombinieren und Konservieren haben sie etwas Einzigartiges geschaffen – eine digitale Genussreise, die zeigen soll, was kulinarische Innovation in Schweden ausmacht.

Entdecke den Geschmack des schwedischen Sommers

Diese 22 Aromen sind es wert, konserviert zu werden

Die Chemikerin und die Köchin

Lena Engelmark Embertsén und Elvira Lindqvist haben verschiedene Hintergründe und Kompetenzen, teilen jedoch die Leidenschaft für Aromen und Zutaten.

Lena ist gelernte Chemieingenieurin und hat sich darauf spezialisiert, spannende Aromen in der Natur zu finden und diese auf neue Weise zu kombinieren und zu konservieren. Sie betreibt den Hof Högtorp Gård in Sörmland, einen Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert, wo sie einzigartige Lebensmittel herstellt und großen Wert auf biologische Produktion und Artenvielfalt legt. Lenas Produkte werden in vielen Restaurants verwendet, welche die Gourmetführer White Guide und Guide Michelin empfehlen. Sie wurden sogar schon beim Nobelbankett serviert.

Elvira Lindqvist ist eine der vielversprechendsten Köchinnen Schwedens – und sie trifft stets den richtigen Geschmack. Bei der „Stella-Gala“ zu Ehren von Frauen in der schwedischen Restaurantszene wurde sie 2020 zur „Köchin des Jahres“ ernannt. Elvira ist in der klassischen skandinavischen Küche ausgebildet und engagiert sich mit Leidenschaft für eine nachhaltige und gleichberechtigte Gastronomiebranche. Bis vor Kurzem war sie als Küchenchefin im renommierten Restaurant Fotografiska tätig, das mit dem Nachhaltigkeitssiegel des Guide Michelin dekoriert und zum besten Museumsrestaurant der Welt gekürt wurde. Im August 2021 hat sie zusammen mit Sebastian Schildt das Restaurant Oxenstiernan im Zentrum von Stockholm eröffnet. In einem stimmungsvollen Lokal aus dem 18. Jahrhundert genießen die Gäste innovative schwedische Gerichte.

Beim Projekt „Der Geschmack des schwedischen Sommers“ machen Lena und Elvira gemeinsame Sache: Sie haben neue, aufregende Geschmacksrichtungen kreiert, die man das ganze Jahr über genießen kann.

Köchin Elvira Lindqvist und Lebensmittelchemikerin Lena Engelmark Embertsén

Entdecke 22 einzigartige Geschmacksrichtungen, die von der Sammlerin und Lebensmittelchemikerin Lena Engelmark Embertsén und der preisgekrönten Köchin Elvira Lindqvist kreiert wurden. Erfahre mehr über Konservierung und Orte, an denen nachhaltig gearbeitet wird und wo du köstliche Sommeraromen in Schweden erleben kannst.

Foto: Bianca Brandon Cox /Visit Sweden

Innovatives Essen in ganz Schweden

Lena und Elvira sind bei Weitem nicht die einzigen, die traditionelle Konservierungsmethoden auf neuartige Weise anwenden. Die folgenden Restaurants, Geschäfte und Markthallen entwickeln die schwedische Kulinarik ebenso weiter. Sie konservieren, verfeinern und experimentieren mit Zutaten, um Geschmackserlebnisse für das ganze Jahr zu schaffen. Schau bei ihnen vorbei, wenn du das nächste Mal in Schweden bist!

  • Duo Umeå, Umeå (Nordschweden)
    Ein Feinkostladen mit persönlichem Service sowie Fokus auf Qualität und hervorragenden Geschmackserlebnissen. Dort bekommst du diverse Käsesorten, geräuchertes und luftgetrocknetes Fleisch, regionale „Bean to Bar“-Schokolade mit nordischen Aromen sowie Kaffee von der örtlichen Rösterei Costas. Die Zutaten der jeweiligen Jahreszeit finden sich in Essigen, fermentierten Getränken und hausgemachten Konfitüren wieder.
  • Flammans skafferi, Storlien (Mittelschweden)
    In „Flammans Speisekammer“ gibt‘fantastisches Essen, das eine Vorliebe für Natur, nachhaltige Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und Bauern ausstrahlt. Die Köche räuchern, trocknen und vergraben Zutaten, um besondere Aromen aus den Bergen, Wäldern und Seen von Jämtland zu verfeinern und zu konservieren.
  • SAV, Östersund (Mittelschweden)
    Das schwedische Unternehmen Sav (benannt nach dem gesunden Birkenwasser) stellt handwerkliche Getränke auf Basis von Birkensaft her, der in der Gegend rund um den See Storsjön in der Region Jämtland abgezapft wird. Das erste Produkt namens „Sav Sparkling“ basiert auf einem Rezept aus dem Jahr 1785. Heute umfasst das Portfolio neben dem sogenannten Birkenchampagner mehrere andere Getränke mit und ohne Alkohol.
  • Skoogs krog, deli och bistro, Funäsdalen (Mittelschweden)
    Der Familienbetrieb im Gebirge Funäsfjällen umfasst Restaurant, Bistro, Feinkostladen und Gästezimmer. Bei Skoogs arbeitet man in allen Bereichen mit lokalen Produzenten zusammen – von den Zutaten bis hin zum Geschirr. Ein Großteil der Lebensmittel stammt sogar von den eigenen Anbauflächen in Funäsdalen.
  • Paul Taylor, Sundbyberg, ein Vorort von Stockholm (Mittelschweden)
    Zwei der berühmtesten Köche Schwedens – Tareq Taylor und Paul Svensson – führen gemeinsam dieses Lokal, das Restaurant mit Krämerladen kombiniert. Dort wird in allen Unternehmensbereichen nachhaltig gearbeitet – von den saisonalen, regionalen Bio-Zutaten bis hin zu den Möbeln, die aus Pflanzenresten und recyceltem Plastik aus dem Meer bestehen. Trotz des durchdachten Konzepts herrscht eine gemütliche Atmosphäre, und die Gerichte kommen gleichzeitig verspielt und himmlisch lecker daher.
  • Rutabaga, Stockholm (Mittelschweden)
    Gourmetküche ganz ohne Fleisch! Das vegetarische Fine-Dining-Restaurant Rutabaga mischt schwedische Zutaten mit Einflüssen aus aller Welt und verwendet das ganze Jahr über Konservierungsmethoden, um bestimmte Aromen hervorzuheben. Das Lokal ist im geschichtsträchtigen Grand Hotel untergebracht. Im Jahr 2018 wurde es vom nordischen Gourmetführer White Guide zum „Pionier des Jahres“ gekürt. Der berühmte schwedische Gastronom Mattias Dahlgren hat darüber hinaus noch viele weitere Preise abgeräumt, unter anderem die Auszeichnung „Geschmacksmacher des Jahres“ bei der schwedischen Restaurantgala 2018.
  • Dr. Mat, Stockholm (Mittelschweden)
    Beim „Dr. Essen“ gibt‘s leckere Speisen, die eine Wohltat für Körper und Seele sind. Dort kann man nicht nur gut essen und landestypische Produkte kaufen, sondern auch an Workshops und Vorträgen zum Thema Ernährung und Gesundheit teilnehmen. Im „Speiselabor“ im Erdgeschoss entstehen neue Getränke und gesunde Shots. Außerdem wird Gemüse fermentiert, um eine besondere Bakterienkultur zu gewinnen, die das Immunsystem stärken soll.
  • Restaurang Oxenstiernan, Stockholm (Mittelschweden)
    Das erst im August 2021 eröffnete Restaurant Oxenstiernan wird von der Sterneköchin Elvira Lindqvist und dem Silberschmied Sebastian Schmidt geführt. Dort kannst du dich auf innovative schwedische Gerichte in einem sehenswerten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert freuen. Das kulinarische Konzept baut auf nachhaltige Speisen und Getränke von regionalen Produzenten, aber gleichzeitig ist das Restaurant Oxenstiernan auch ein Anlaufpunkt für Freunde von schwedischem Design und hochwertigem Kunsthandwerk.
  • Högtorp gård, nahe Stockholm (Mittelschweden)
    Der Hof Högtorp Gård in Sörmland dient seit dem 17. Jahrhundert als Zuhause und Arbeitsplatz. Heute befindet sich das Anwesen im Besitz der Lebensmittelchemikerin und Geschmacksforscherin Lena Engelmark Embertsén. Mit Respekt vor der Natur sucht sie nach immer neuen, aufregenden Aromen zum Verfeinern und Konservieren. In Lenas Geschäft im nahen Hälleforsnäs kannst du eine Auswahl ihrer einzigartigen und preisgekrönten Produkte kaufen.
  • KOKA, Göteborg (Südschweden)
    Das Team im Restaurant Koka legt in allen Bereichen hohen Wert auf Nachhaltigkeit. Dort kann man mit gutem Gewissen essen – und ein Michelin-Stern zeugt von hochwertigen Geschmackserlebnissen. Die meisten Gerichte bestehen aus pflanzlichen Zutaten, die biologisch und möglichst regional angebaut werden. Auch auf der Weinkarte finden sich Raritäten von kleinen Winzern, die biologisch oder biodynamisch arbeiten. Das Restaurant Koka schneidet auch im 360° Eat Guide gut ab, der Adressen in den nordischen Ländern nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet.
  • Malmö Saluhall, Malmö (Südschweden)
    Eine Markthalle mit Angeboten für jeden Geschmack: In der 2016 eröffneten Malmö Saluhall bieten ein gutes Dutzend Stände sowohl Zutaten wie Fisch, Fleisch und Delikatessen aus der Dose als auch Gerichte zum Gleichessen an. Da gibt‘s exotisches Streetfood, duftende Kardamomteilchen, Pralinen und hausgemachtes Eis. Selbst wenn du keinen Hunger hast, ist die Markthalle einen Besuch wert: Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde nämlich vom schwedischen Stararchitekten Gert Wingårdh umgestaltet.
  • Swedish Wine Center Vinbar, Malmö (Südschweden)
    Wie der Name schon sagt, konzentriert sich die Bar auf Weine – nicht zuletzt auf schwedische Sorten, die hauptsächlich aus der Region Skåne stammen. Dort kannst du Tropfen von Weltklasse probieren, bei einer Verkostung schwedische Weine kennenlernen und dazu hausgemachtes Essen aus regionalen Zutaten genießen, das in größeren und kleineren Portionen serviert wird.

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