Ragunda, Teil des Geopark Indalsälven und einer von nur drei nationalen Geoparks in Schweden, bietet rund 20 kürzere Wanderwege rund um die Orte im Ragundatal. Die Strecken verbinden Naturerlebnisse mit ungewöhnlichen Sehenswürdigkeiten und eignen sich perfekt für eine entspannte Wanderung mit Proviant im Rucksack oder für einen längeren Tagesausflug, bei dem mehrere Wege kombiniert werden können.
Besonders bekannt ist Döda fallet, der „Tote Wasserfall“, den man über einen 3,5 Kilometer langen Rundweg erreicht. Hier wird die Geschichte einer der größten menschengemachten Naturkatastrophen Schwedens sichtbar: Im Jahr 1796 entleerte sich ein See, wodurch der einst gewaltige Wasserfall innerhalb kürzester Zeit verstummte.
Ebenfalls lohnenswert ist derKullstaberg Trail. Der 7,6 Kilometer lange Rundweg führt hinauf zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Hammarstrand. Dort wartet nicht nur ein weiter Blick über die Landschaft, sondern auch Europas größtes Ortsschild im Hollywood-Stil. Rund um die sogenannte Getgrottan „Ziegenhöhle“ liegen riesige Felsblöcke, die während der Eiszeit entstanden sind und bis heute Stoff für lokale Geschichten und Legenden liefern.
Auch kulturell hat Ragunda einige Überraschungen zu bieten. Dazu gehört der Königliche Thai Pavillon, der an einen königlichen Besuch aus dem Jahr 1897 erinnert. Nicht weniger bekannt ist das Pfarrhaus von Borgvattnet, das als einer der berühmtesten Spukorte Schwedens gilt und in dem Besucher sogar übernachten können.
Gerade diese Mischung aus Natur, Geschichte und ungewöhnlichen Orten macht Ragunda zu einem spannenden Ziel für alle, die Schweden abseits der bekannten Wanderklassiker erleben möchten.
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