Direkt zum Hauptinhalt gehen
Unsere anderen Seiten:

Wir verwenden Cookies, um sicherzustellen, dass wir auf unserer Website das beste Erlebnis und zusätzliche Funktionen bereitstellen. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit ändern. Lies unsere Cookie-Richtlinie.

Blick auf Mölle, Skåne
Blick von der Küste in der Nähe von Mölle im Nordwesten von Skåne.
Fotonachweis: Carolina Romare

Eine aktive Woche in Südschweden: Rundreise durch Skåne und Blekinge

Entdecke zahlreiche Highlights der schwedischen Natur bei einer Rundreise durch den tiefsten Süden. An der Küste von Skåne und Blekinge erwarten dich Naturschutzgebiete mit Klippen, Sandstränden, verwunschenen Wäldern und weiten Aussichten.

Die Region Skåne, die du mit der Fähre direkt erreichen kannst, ist der Inbegriff des südschwedischen Aktivurlaubs. An der Küste liegen viele sehenswerte Landstriche. Wir haben für dich Österlen im Südosten und die Kullahalbinsel im Nordwesten ausgesucht. Aber auch die Nachbarregion Blekinge ist mit ihren Schäreninseln und dem renommierten Wildpark Eriksberg einen Ausflug wert.

Neben Highlights in der Natur stellen wir historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten sowie die besten Adressen zum Essen und Trinken vor. Aufgrund der guten Wachstumsbedingungen ist Skåne eine lohnende Destination für Feinschmecker. Vom Hofladen bis zum Spitzenrestaurant gibt's allerhand zu kosten.

Und natürlich musst du irgendwo übernachten. Statt jeden Tag umzuziehen, empfehlen wir drei, vier Hotels, in denen du mehrere Nächte bleiben kannst und die sich als Ausgangspunkt für Erkundungstouren eignen.

1 / 5

Simrishamn in Österlen

Simrishamn ist eine kleine Küstenstadt in Österlen an der Ostküste von Skånes.

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

/ 5

Simrishamn in Österlen

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

Stenshuvud

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

Wanderweg Skåneleden

Foto: Mickael Tannus/Tourism in Skåne

Bistro Hickory's

Foto: Hickory's Bistro

Hotel Svea

Foto: Hotel Svea

1. – 3. Tag: Der magische Landstrich Österlen

Von Malmö nach Simrishamn sind es etwa 100 Kilometer (90 Minuten mit dem Auto).

Die südöstliche Ecke von Skåne heißt Österlen und zählt zu Schwedens landschaftlich reizvollsten Landstrichen. Das überwiegend flache Gelände ist ideal zum Wandern und Radfahren. Gleichzeitig bist du nah am Meer und kannst dich auf Entspannung mit Baden und Strandspaziergängen freuen.

1. Tag: Ankunft und Ausflug in den Nationalpark Stenshuvud

Einchecken im Hotel Svea

Wir empfehlen drei Übernachtungen in der Küstenstadt Simrishamn, die allein wegen ihres herrlichen Meerblicks einen Besuch wert ist. Das Hotel Svea eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Fahrrad. Praktischerweise vermietet es auch Fahrräder.

Naturhighlight in Südschweden: der Nationalpark Stenshuvud

Etwa 18 Kilometer vom Hotel Svea (20 Minuten mit dem Auto bzw. eine Stunde mit dem Fahrrad)

Es gibt keinen besseren Einstieg in die südschwedische Natur als bei einem Wandertag im Nationalpark Stenshuvud an der Küste von Österlen. Das geschützte Naturgebiet erstreckt sich über 400 Hektar und hat einen Strand, dichten Wald, Marschland und atemberaubende Aussichtspunkte vorzuweisen.

Entdecke Tiere und Pflanzen auf einer Wanderung

Der Nationalpark Stenshuvud ist ein Paradies für Wanderer (siehe Karte). Du kannst zwischen mehreren präparierten Wegen wählen, die zwischen einem halben und reichlich zwei Kilometern lang sind. Selbst der Skåneleden – ein riesiges Wegnetz von nationaler Bedeutung – passiert dieses facettenreiche Naturschutzgebiet.

Unterwegs begegnest du grasenden Schafen und Kühen, kannst aber auch Rehe, Dachse, Eichhörnchen, Füchse und Baummarder sehen. Halte außerdem Ausschau nach Wieseln, Sandeidechsen und leuchtend grünen Laubfröschen. Die sandigen Heiden ziehen auch Vogelarten wie den scharlachroten Karmingimpel, den bräunlichen Wiesenpieper und den schwarz-gelben Baltimoretrupial an. Guck aber nicht nur in die Luft, sondern auch auf den Boden, um die vielseitige Flora zu begutachten: Wilde Erdbeeren, schwarzer Streifenfarn und Sand-Strohblumen gehören zu den pflanzlichen Bewohnern im Nationalpark Stenshuvud.

Zeit zum Baden – und dann Fika!

Wenn du deinen Rucksack für einen Tagesausflug in den Nationalpark Stenshuvud packst, denk an warmen Tagen auch an Badesachen. Es gibt nämlichen einen herrlichen Strandabschnitt, etwa 500 Meter vom Besucherzentrum Naturum entfernt. Dort solltest du dir die Ausstellung über die Vegetation und Tierwelt des Naturschutzgebiets ansehen. Daneben erwartet dich das charmante Café Annorlunda, das Mittagessen, Kaffee und süßes Backwerk aus dem eigenen Ofen anbietet.

Wenn du das Abenteuer in der unberührten Natur Südschwedens verlängern möchtest, kannst du in der Nähe campen: Am nördlichen Eingang namens Hällevik gibt's einen Zeltplatz („Tältplats“, nahe Kiviks Musteri).

Abendessen im Bistro Hickory‘s

Zurück in Simrishamn kannst du den ersten Tag deiner Rundreise durch Südschweden im familiengeführten Bistro Hickory‘s ausklingen lassen. Die Gaststätte liegt drei Gehminuten vom Hotel Svea entfernt und das Team kocht gerne mit Zutaten aus der Region. Auch Meeresfrüchte stehen auf der Karte.

1 / 3

Frische Getränke aus Äpfeln bei Kiviks Musteri in Skåne

Genieße eine abwechslungsreiche Auswahl an verschiedenen Apfelgetränken von Kiviks Musteri in Skåne

Foto: Carolina Romare

/ 3

Frische Getränke aus Äpfeln bei Kiviks Musteri in Skåne

Foto: Carolina Romare

Obst- und Gemüseanbaugebiet Österlen

Foto: Miriam Preis/imagebank.sweden.se

Buhres Restaurant

Foto: Buhres

2. Tag: Kivik und seine Apfelplantagen

Etwa 18 Kilometer vom Hotel Svea entfernt (20 Minuten mit dem Auto bzw. eine Stunde mit dem Fahrrad)

Nördlich vom Nationalpark Stenshuvud liegt das Fischerdorf Kivik an der Österlener Küste. Dort erwarten dich Geschäfte, Restaurants und Cafés. Gönn dir auch unbedingt eine Erfrischung von der Eisdiele Kiviks Glass am Hafen.

Am bekanntesten sind Kivik und Umgebung für die vielen Obstbäume: Hier befindet sich Schwedens größte Apfelplantage, und der Name Kiviks Musteri („Safterei“) steht landesweit für hochwertige, aromatische Getränke.

Mittagessen bei Kiviks Musteri

Etwa drei Kilometer vom Ortskern (40 Minuten zu Fuß bzw. 5-10 Minuten mit Auto oder Fahrrad)

Kiviks Musteri wurde 1888 gegründet und war damals Schwedens erste kommerzielle Obstplantage. In den Gärten wachsen heute rund 70 Apfelsorten, die du im Rahmen einer Führung kennenlernen und kosten kannst. Es werden auch Apfelweinverkostungen angeboten.

Im Restaurant Kärnhuset („Kerngehäuse“) und in Stinas Café kannst du Energie tanken: Unter der Woche gibt's ein günstiges Mittagsmenü, und auch das Fika-Angebot mit Kuchen und Zimtschnecken ist nicht zu verachten. Der Hofladen namens Musteributiken führt eine beeindruckende Auswahl an Frucht- und Gemüsesäften sowie Limonade, Apfelwein, Marmelade und vieles mehr.

Spaziergang am Strand von Haväng

Etwa sechs Kilometer von Kiviks Musteri bis Vitemölla (10 Minuten mit dem Auto bzw. 20 Minuten mit dem Fahrrad) oder bis Havängs Strandbackar (11 km in 20 bzw. 40 Minuten).

Nach dem Mittagessen bietet sich ein Verdauungsspaziergang am Strand von Haväng an. Die sandige Küste mit Dünen beginnt in Vitemölla, einem Nachbarort von Kivik, und zieht sich über mehrere Kilometer gen Norden. Bei Havängs Strandbackar gibt's das Großsteingrab Havängsdösen zu sehen, eine von 50 Steinsetzungen namens Dolmen in der Region Skåne.

Abendessen bei Buhres in Kivik

Etwa zehn Kilometer von Havängs Strandbackar (15 Minuten mit dem Auto bzw. 30 Minuten mit dem Fahrrad)

Das Fischrestaurant Buhres på Kivik befindet sich passenderweise direkt am Hafen. Auf der Karte stehen schwedische Klassiker wie Meeresfrüchte-Eintopf und gebratener Hering mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren. Es werden auch eine Reihe von Speisen und Zutaten zum Mitnehmen angeboten.

1 / 3

Schiffssetzung Ales stenar

Die Schiffssetzung Ales stenar in Skåne sind ein Megalithdenkmal in Form eines Schiffs. Diese 67 Meter lange Struktur besteht aus 59 Felsblöcken mit einem Gewicht von jeweils bis zu 5 Tonnen.

Foto: Frits Meyst / WideOyster.com

/ 3

Schiffssetzung Ales stenar

Foto: Frits Meyst / WideOyster.com

Paragliding

Foto: Simon Paulin/imagebank.sweden.se

Der Strand Sandhammaren

Foto: Karol Werner

3. Tag: Erkundungstour in Schwedens tiefstem Süden

Etwa 25 Kilometer vom Hotel Svea entfernt (30 Minuten mit dem Auto bzw. 1,5 Stunden mit dem Fahrrad)

Baden und Picknicken am Strand von Sandhammaren

Dank seinen breiten Dünen und dem feinen Sand wurde der Strand von Sandhammaren schon mit der Karibik verglichen. Nach dem Schwimmen kannst du dir am Kiosk eine Stärkung holen oder dir unterhalb des Leuchtturms ein geschütztes Plätzchen zum Picknicken suchen.

Achtung: Aufgrund der exponierten Lage an einem der südlichsten Punkte Schwedens kann es in den Gewässern von Sandhammaren starke Strömungen geben. Daher empfehlen wir, ins Wasser hinaus zu gehen, um den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren, und erst den „Rückweg“ zum Land hin zu schwimmen.

Abstecher zum Fischerdorf Kåseberga

Etwa zehn Kilometer vom Strand Sandhammaren (10 Minuten mit dem Auto bzw. eine halbe Stunde mit dem Fahrrad)

Das malerische Fischerdorf Kåseberga ist aus mehreren Gründen ein Highlight in Südschweden, vor allem wegen der umliegenden Natur. Hier sind viele Outdoor-Erlebnisse möglich, unter anderem Angeln, Surfen und Vogelbeobachtung. Außerdem gibt's mehrere historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Für das leibliche Wohl sorgt beispielsweise das maritime Restaurant Kåseberga Fisk.

Die Steinsetzung Ales Stenar

Zu Fuß erreichbar (800 Meter von Kåseberga)

Die „Steine von Ale“ sind eine Steinsetzung, deren Form an ein Schiff erinnert. Diese 67 Meter lange Gruppe besteht aus 59 Felsblöcken mit einem Gewicht von jeweils bis zu fünf Tonnen. Einigen Studien zufolge stammt sie aus dem Ende der nordischen Eisenzeit vor etwa 1.400 Jahren.

Gleitschirmfliegen mit Sky Adventures

In Kåseberga (ein Kilometer von Ales Stenar)

Klingt Paragliding beängstigend? Trau dich nur! Die Profis vom Unternehmen Sky Adventures in Kåseberga zeigen dir den idyllischen Landstrich Österlen aus der Vogelperspektive. Beim Tandemflug kannst du dich entspannen und einfach die Aussicht genießen, während der Guide die Steuerung übernimmt.

Abendessen im Café & Bistro Kåseberga

Nachdem sich dein Magen nach dem Gleitschirmfliegen wieder beruhigt hat, ist es Zeit für ein geerdetes Dinner im Café & Bistro Kåseberga. Die Speisekarte beinhaltet viele Fischgerichte mit „einem Hauch Streetfood“. Die Speisen werden mit frischen Zutaten aus der Region zubereitet und beim Essen hast du Blick aufs Meer.

1 / 4

Safari in Eriksberg

Das Eriksberg Hotel & Nature Reserve in den Schären von Blekinge bietet geführte Touren mit dem speziell angefertigten Safari-Fahrzeug an.

Foto: Eriksberg

/ 4

Safari in Eriksberg

Foto: Eriksberg

Europäischer Bison in Eriksberg, Blekinge

Foto: Eriksberg

Glamping in Eriksberg

Foto: Eriksberg

Abendessen in Eriksberg

Foto: Eriksberg

4. und 5. Tag: Auf nach Blekinge!

130 Kilometer vom Hotel Svea nach Eriksberg (zwei Stunden mit dem Auto)

Nach drei Tagen im Süden von Skåne ist es Zeit für einen Umzug. In der Nachbarregion Blekinge erwartet dich das Naturschutzgebiet Eriksberg, eingebettet in eine sehenswerte Schärenlandschaft.

Die wilde Welt von Eriksberg

Das Ausflugsziel Eriksberg Vilt & Natur mit Unterkunft, Gastronomie und Tiergehege liegt bei Karlshamn an der Küste, in unmittelbarer Nähe des Schärengartens von Blekinge. Das Gebiet wurde unter Naturschutz gestellt, um die Artenvielfalt zu fördern und das Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten. Das dazugehörige Vier-Sterne-Hotel und die erstklassige Kulinarik versprechen einen durchdachten, rundum gelungenen Aufenthalt. Im Jahr 2019 wurde Eriksberg bei den World Luxury Hotel Awards sogar als Nordeuropas bestes Hotel mit Wildgehege ausgezeichnet.

Als Hotelgast kannst du während der Öffnungszeiten in deinem eigenen Auto im 925 Hektar großen Safaripark herumfahren – mit oder ohne Guide. Wer ohne Auto kommt, wird vom Personal im maßgeschneiderten Safariwagen ausgefahren.

Bisonwanderung und mehr

Der Wildpark Eriksberg verzeichnet rund 1.500 Tiere – unter anderem Europäische Bisons. Du kannst dich einer geführten Wanderung auf den Spuren der prächtigen Hornträger anschließen, um dich ihnen auf sichere Weise zu nähern. In Eriksberg kann man aber noch mehr erleben, als „nur“ Tiere zu beobachten: Das Angebot umfasst Wein- und Whiskyverkostungen, Angeln, Klettern und Paddeltouren.

Gönn dir eine oder zwei Nächte in dem außergewöhnlichen Resort, um die herrliche Natur und auch die nahen Schären in Ruhe zu erkunden. Die Übernachtung an sich ist schon ein Erlebnis: In acht ganz verschiedenen Gebäuden – von urig bis durchdesignt – sind die Gästezimmer, Suiten und Ferienwohnungen untergebracht, die alle individuell gestaltet sind. Außerdem gibt's Glampingzelte. Die Kombiangebote beinhalten neben der Übernachtung auch den Eintritt zum Wildpark, Frühstück, ein Fünf-Gänge-Menü am Abend und den Zugang zum Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpools.

1 / 3

Hafen von Kullaberg

Skåne bietet eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft in Südschweden. Dort gibt es viele malerische Dörfer, wie zum Beispiel Mölle in Kullaberg, wo Männer und Frauen im 19. Jahrhundert zum ersten Mal öffentlich zusammen schwimmen gingen.

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

/ 3

Hafen von Kullaberg

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

Schloss Krapperup, Skåne

Foto: Lena Birgersson

Töpferein Mölle Krukmakeri

Foto: Frits Meyst WideOyster.com

6. und 7. Tag: Eine andere Ecke von Skåne

200 Kilometer von Eriksberg nach Mölle (2,5 Stunden mit dem Auto)

Nach zwei wild-schönen Tagen an der Küste von Blekinge gehts zurück nach Skåne, aber in eine ganz andere Ecke. Im Nordwesten erwartet dich der Küstenort Mölle mit Badestellen und dem lohnenden Naturgebiet Kullaberg.

Wir empfehlen zwei Übernachtungen im Grand Hotel Mölle. Die stilvolle Absteige mit 22 Zimmern empfängt Gäste seit 1909 und ist seit den 1960er-Jahren in der Hand der Familie Dahlberg. Von dort aus kannst du Ausflüge in die Umgebung unternehmen und einige Sehenswürdigkeiten erkunden.

6. Tag: Erkundungstour in Mölle

Guten Morgen Mölle!

Am Hafen von Mölle startest du mit Meerluft in die letzte Etappe deiner Rundreise durch Südschweden. Die ersten Docks wurden 1881 fertiggestellt. Hier kann man herrlich spazieren und sogar surfen. Seit den 1990er-Jahren finden sogar internationale Surfwettbewerbe und -veranstaltungen statt.

Besuch der Burg Krapperup

Etwa fünf Kilometer von Mölle (10-15 Minuten mit Auto oder Fahrrad bzw. 50 Minuten zu Fuß)

Die um 1570 angelegte Burg Krapperup zählt zu den ältesten Befestigungsanlagen im heutigen Schweden (zur Entstehungszeit gehörte die Region noch zu Dänemark). Es gibt ein Museum zur Burg, ein Museum zum Hof und seinen Bediensteten sowie eine Kunstgalerie zu erkunden. Im charmanten Stallcafé kannst du dich stärken, und außerdem werden Führungen angeboten.

Sehenswert ist auch der frei zugängliche Park. Er ist zwar genauso alt wie die Burg, wurde aber gegen Ende des 19. Jahrhunderts von den damaligen Burgherren Ellen und Nils Gyllenstierna zeitgemäß gestaltet. Unter der Leitung des dänischen Landschaftsarchitekten Edvard Glæsel wurden damals üppige Rhododendron- und Rosengärten angelegt.

Abendessen bei Mölle Krukmakeri

Die „Töpferei von Mölle“ befindet sich in einem Innenhof im Ortskern. Dort wird seit 1997 Keramik von Hand hergestellt, und im dazugehörigen Restaurant gibt' Mittagessen, abends Pizza und Süßes für eine ausgedehnte Kaffeepause zwischendurch.

1 / 4

Naturreservat Kullaberg

Kullaberg ist ein Naturschutzgebiet in Skåne, Südschweden. Es bietet eine atemberaubende und dramatische Landschaft mit einer breiten und vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, die sich perfekt zum Wandern, Vogelbeobachten und Angeln sowie zum Klettern und Tauchen eignet.

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

/ 4

Naturreservat Kullaberg

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

Leuchtturm Kullaberg

Foto: Mickael Tannus/Visit Sweden

Nimis von Lars Vilks

Foto: Lars Vilks

Restaurant und Hotel Kullagårdens Wärdshus

Foto: Kullagårdens Wärdshus

7. Tag: Wanderung auf dem Kullaberg

Am letzten Tag deiner einwöchigen Rundreise durch Südschweden gibt's noch mal ein richtiges Highlight in der Natur: eine Wanderung auf dem Qualitätsweg durch das Naturschutzgebiet Kullaberg.

Höh(l)enrausch auf dem Kullaberg

Etwa vier Kilometer vom Grand Hotel in Mölle bis Östra Kullaberg (Parkplatz nahe Björkeröds Byaväg 3)

(10-20 Minuten mit Auto oder Fahrrad bzw. 55 Minuten zu Fuß)

Das Naturschutzgebiet Kullaberg bedeckt den äußersten Zipfel der Halbinsel, die im Nordwesten von Skåne in das Kattegat ragt. Der höchste Punkt heißt Håkull und erhebt sich 187 Meter über dem Meer. Durch das einmalige Naturgebiet zieht sich der Wanderweg Kullaleden: Dieser zertifizierte Qualitätsweg startet in Helsingborg und erreicht nach etwa 55 (von insgesamt 70) Kilometern die Kullahalbinsel. Am Weg liegen über 20 Höhlen – wie viele entdeckst du? An den Ufern kommen Füchse, Hasen, Hirsche und Wildschweine vor. Zu den Vogelarten, die du möglicherweise zu Gesicht bekommst, gehören die Dorngrasmücke und Bluthänfling.

Mittagessen am Fuße des Leuchtturms

Das Naturschutzgebiet von Kullaberg beherbergt einen der ältesten Leuchttürme Skandinaviens: den 1561 angefeuerten Kullens Fyr. Dort hat im Sommer ein Café geöffnet, das Wanderer mit süßen und herzhaften Speisen versorgt. Die umliegenden Felsen und Tische eignen sich auch für ein Picknik. Daneben ist das Besucherzentrum Naturum Kullaberg eingerichtet, dessen Ausstellung die Flora und Fauna des Naturschutzgebiets „zwischen Himmel und Erde“ vorstellt.

Findest du die geheimnisvolle Treibholzburg „Nimis“?

Etwa sieben Kilometer von Kullens Fyr bzw. zwei Kilometer vom Parkplatz Östra Kullaberg

Die riesige Skulptur namens Nimis ist ein Werk des schwedischen Künstlers Lars Vilks (geb. 1946). Die ersten Treibhölzer setzte er dort in den 1980er-Jahren zu einer zerbrechlichen Festung zusammen. Mit den Jahren ist die Anlage gewachsen. Legal war sie übrigens noch nie. Die Kontroverse und der gespenstische Anblick machen aber gerade den Reiz des Kunstwerks aus. Es ist auch nicht ganz leicht zu finden: Achte genau auf Hinweise an den Baumstämmen.

Abendessen bei Kullagårdens Wärdshus

Etwa sieben Kilometer vom Parkplatz Östra Kullaberg (15 Minuten mit dem Auto bzw. 30 Minuten mit dem Fahrrad; der Weg führt durch Mölle)

Nach einem erlebnisreichen Tag im Naturschutzgebiet Kullaberg kannst du deine Rundreise durch Südschweden bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen und die Ausflüge zu den Natur- und Kulturhighlights in Skåne und Blekinge Revue passieren lassen. Auf dem Weg kommst du durch Mölle und hast Gelegenheit, dich im Hotel frisch zu machen.

Das Hotel Kullagårdens Wärdshus liegt im Grünen in der Nähe des Möller Golfplatzes. Neben 16 Gästezimmern im schwedischen Landhausstil verfügt es auch über ein Restaurant mit einer kompakten Speisekarte voller schwedischer Gerichte. Im Bistro gibt's tagsüber Stärkungen wie Burger und Fish & Chips. In den wärmeren Monaten kann man draußen sitzen und ein letztes Mal die südschwedische Natur in sich einsaugen. Der Abschied mag schwerfallen, aber mit dem Auto ist man ja schnell (mal wieder) in Südschweden.