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Zwei Menschen sitzen auf einer Bank mit Blick auf Mölle, mit seinen bunten Häusern, dem kleinen Hafen und dem Meer, das sich bis in die Ferne erstreckt.
Blick auf Mölle in Skåne
Das malerische Küstendorf Mölle am Fuße des Naturschutzgebiets Kullaberg im Nordwesten von Skåne bietet einen weiten Blick über das Meer.
Fotonachweis: Apelöga/Visit Skåne

Eine Woche in Südschweden: Rundreise durch Skåne und Blekinge

Entdecke zahlreiche Highlights der schwedischen Natur bei einer Rundreise durch den tiefsten Süden. An der Küste von Skåne und Blekinge erwarten dich Naturschutzgebiete mit Klippen, Sandstränden, verwunschenen Wäldern und weiten Aussichten.

Skåne und Blekinge im Süden Schwedens eignen sich perfekt für eine einwöchige Rundreise. Skåne gilt als Speisekammer Schwedens. Kein Wunder, denn die Region ist bekannt für ihre fruchtbaren Böden, ihre Landwirtschaft und ihre vielen regionalen Spezialitäten. Blekinge ist zwar die kleinste Provinz Schwedens, hat aber gerade für Naturfreunde einiges zu bieten.

Von den Apfelplantagen in Österlen bis zur rauen Küste am Kullaberg führt dich diese Rundreise zu einigen der schönsten Orte Südschwedens. Unterwegs erwarten dich gutes Essen, abwechslungsreiche Natur und jede Menge Kultur.

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Tag 1–3: Entdecke die Schätze von Österlen

Von Malmö nach Simrishamn: etwa 1,5 Stunden mit dem Auto.

Österlen im Südosten von Skåne ist bekannt für seine ländliche Agridlandschaft, seine Sandstrände und seine malerischen Fischerdörfer.

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Bauernhöfe in Österlen

Österlen ist bekannt für sein fruchtbares Ackerland und sein landwirtschaftliches Erbe. Ein typisches Bild bietet das traditionelle skånische Bauernhaus („Skånelänga“) mit seiner charakteristischen Fachwerkarchitektur.

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

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Traditionelle, weiß getünchte Fachwerk-Bauernhäuser mit roten Ziegeldächern, umgeben von grünen Feldern und Bäumen in Österlen, Skåne.

Bauernhöfe in Österlen

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

Vor einer Reihe kleiner Häuser in Simrishamn stehen Autos auf einer gepflasterten Straße.

Simrishamn

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

Nationalpark Stenshuvud

Nationalpark Stenshuvud

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

Two people walking on a meadow during a sunny summer day.

Skåneleden-Wanderweg

Foto: Mickael Tannus/Tourism in Skåne

Tag 1

Mach den Küstenort Simrishamn für drei Tage zu deinem Ausgangspunkt. Von hier aus kannst du die kleinen Dörfer, Strände und Naturschutzgebiete Österlens bequem mit dem Auto oder Fahrrad erkunden.

In Simrishamn gibt es einige schöne Hotels zur Auswahl:

  • Hotel Svea: Ein traditionsreiches Hotel direkt am Meer mit Restaurant und Meerblick.
  • Maritim Hotell & Krog: Ein kleines, gemütliches Hotel am Hafen mit individuell eingerichteten Zimmern und eigenem Restaurant.
  • Hotel Kockska Gården: Ein kleines Hotel in einem historischen Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert, mitten in der Altstadt.

Ein Tag im Nationalpark Stenshuvud

Ab Simrishamn: etwa 25 Minuten mit dem Auto oder eine Stunde mit dem Fahrrad.

Wer die Natur Österlens kennenlernen möchte, sollte sich den Nationalpark Stenshuvud nicht entgehen lassen. Hier wechseln sich grüne Laubwälder, Sandstrände und Heidelandschaften ab. Dazu gibt es herrliche Ausblicke auf die Ostsee.

Mehrere Wanderwege führen durch den Park, darunter auch Abschnitte des Skåneleden. Unterwegs kannst du mit etwas Glück grasende Rinder, Zauneidechsen, Laubfrösche und zahlreiche Vogelarten beobachten. An warmen Tagen lohnt sich ein Bad am feinen Sandstrand. Im Besucherzentrum Naturum erfährst du mehr über die Natur und Geschichte der Region.

Für eine typisch schwedische Kaffeepause bietet sich die Kaffestugan Annorlunda an, nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Hier gibt es Mittagessen und ein traditionelles schwedisches Kuchenbuffet.

Österlen von seiner kulinarischen Seite entdecken

Lass den Tag in Simrishamn ausklingen. In vielen Restaurants stehen frische, regionale Zutaten auf der Speisekarte. Diese Adressen lohnen sich besonders:

  • Röken by Sonesson: Frischer Fisch und schwedische Klassiker direkt am Wasser. Mit Blick aufs Meer und etwas Glück einem wunderschönen Sonnenuntergang.
  • Gårdens Vedugn: Ein gemütliches Restaurant mit Pizza aus dem Holzofen und weiteren Gerichten, bei denen regionale Zutaten aus Österlen im Mittelpunkt stehen.
  • Marcu på Vineriet: Etwas außerhalb von Simrishamn gelegen. Hier gibt es französisch inspirierte Küche mit regionalen Zutaten inmitten eines Weinguts.
  • Vyn: Für einen besonderen Abend lohnt sich ein Besuch im Restaurant von Spitzenkoch Daniel Berlin. Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant liegt etwa 15 Autominuten von Simrishamn entfernt. Eine Reservierung ist empfehlenswert.
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Äpfel in Österlen

Kivik ist eines der wichtigsten Apfelanbaugebiete Schwedens. Im Bild: Der Bauernhof Orelunds, wo Gäste Obst und Gemüse entweder im Gartencafé oder im Hofladen genießen können.

Foto: Miriam Preis/imagebank.sweden.se

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Apfelbäume mit roten Äpfeln in Reihen auf dem Hof Orelunds in Kivik, Skåne.

Äpfel in Österlen

Foto: Miriam Preis/imagebank.sweden.se

Flaschen mit Apfelsaft und Apfelwein auf einem Tisch.

Frische Apfelsäfte bei Kiviks Musteri in Skåne

Foto: Carolina Romare/Visit Skåne

Eine Person, die in Haväng an einem zum Meer fließenden Bach entlanggeht, wobei sich Sanddünen, Laubbäume und Schilf im stillen Wasser spiegeln.

Haväng, Skåne

Foto: Frits Meyst/WideOyster.com

Tag 2

Kivik und seine Apfelplantagen entdecken

Ab Simrishamn: etwa 20 Minuten mit dem Auto oder eine Stunde mit dem Fahrrad.

Heute geht es in den Fischerort Kivik, der für seinen kleinen Hafen, gemütliche Cafés und die vielen Apfelplantagen in der Umgebung bekannt ist. Die Region zählt zu den wichtigsten Apfelanbaugebieten Schwedens. Aus den Früchten werden unter anderem Säfte und Cider hergestellt, die im ganzen Land verkauft werden.

Zu Besuch bei Kiviks Musteri

Ab Kivik: 5 Minuten mit dem Auto, 10 Minuten mit dem Fahrrad oder 40 Minuten zu Fuß.

Bei Kiviks Musteri, einem Familienunternehmen, das bereits seit 1888 besteht, dreht sich alles um den Apfel. Hier kannst du mehr über den Apfelanbau erfahren, durch die Obstplantagen spazieren und im Hofladen regionale Säfte, Cider und Marmeladen entdecken. Für eine Mittagspause oder eine Ciderverkostung lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen.

Strandspaziergang in Haväng

Ab Kiviks Musteri: etwa 10 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Fahrrad.

Anschließend geht es weiter nach Haväng. Der lange Sandstrand mit seinen Dünen lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Oder du suchst dir einfach ein schönes Plätzchen am Meer und genießt die Ruhe.

Abendessen in Kivik und Umgebung

Ab Haväng: je nach Restaurant etwa 15 Minuten mit dem Auto oder 30 Minuten mit dem Fahrrad.

Zum Abendessen geht es zurück nach Kivik. Im Ort und in der Umgebung findest du einige schöne Restaurants, die viel Wert auf regionale Zutaten legen:

  • Buhres: Direkt am Hafen von Kivik gelegen und eine gute Adresse für frischen Fisch, Meeresfrüchte und schwedische Fischspezialitäten.
  • Allé på Österlen: Etwas südlich von Kivik erwartet dich eine gehobene, aber unkomplizierte Küche mit saisonalen Zutaten aus der Region.
  • Farmors Lycka: Ein ländlich gelegenes Hotel nördlich von Kivik mit gemütlichem Restaurant. Auf der Speisekarte stehen saisonale Gerichte, die unter anderem mit Zutaten vom eigenen Hof zubereitet werden.
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Der Strand von Sandhammaren in Skåne

Der Strand von Sandhammaren in Österlen ist bekannt für seinen feinen weißen Sand, seine Dünen und seine langen Küstenabschnitte an der Ostsee.

Foto: Apelöga/Visit Skåne

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Two people cycling on a wooden footbridge on a sandy beach with tufts of grass.

Der Strand von Sandhammaren in Skåne

Foto: Apelöga/Visit Skåne

Besucher spazieren zwischen den großen Menhiren von „Ale’s Stones“ auf einem grasbewachsenen Hügel mit Blick auf die Ostsee, unter einem violetten Abendhimmel.

Ale's Stones, Skåne

Foto: Frits Meyst/WideOyster.com

Glimmingehus

Glimmingehus

Foto: Conny Fridh/imagebank.sweden.se

Tag 3

Ein Strandtag in Sandhammaren

Ab Simrishamn: etwa 30 Minuten mit dem Auto oder 1,5 Stunden mit dem Fahrrad.

Feiner, weißer Sand und sanfte Dünen: Der mehrfach ausgezeichnete Strand von Sandhammaren wird nicht ohne Grund manchmal mit der Karibik verglichen. Hier kannst du einen langen Strandspaziergang machen oder dir ein schönes Plätzchen für eine Fika mit Blick auf die Ostsee suchen. Kaffee und etwas Leckeres zum Naschen nicht vergessen!

Wichtig: In Sandhammaren können starke und gefährliche Strömungen auftreten. Sei beim Baden besonders vorsichtig und beachte die Sicherheitshinweise vor Ort.

Mittagspause im Fischerdorf Kåseberga

Ab Sandhammaren: etwa 10 Minuten mit dem Auto oder 30 Minuten mit dem Fahrrad.

Weiter geht es nach Kåseberga, einem kleinen Fischerdorf an der Küste. Schlendere durch den Hafen, beobachte die Seevögel und gönn dir zum Mittagessen frischen Fisch oder Meeresfrüchte. Gute Adressen dafür sind zum Beispiel Kåseberga Fisk und das Kåseberga Café & Bistro.

Die geheimnisvollen Steine von Ales Stenar

Ab dem Hafen von Kåseberga: etwa 750 Meter zu Fuß.

Hoch über der Ostsee liegt eine der bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Südschwedens: Ales Stenar. Die imposante, 67 Meter lange Schiffssetzung besteht aus 59 aufrecht stehenden Steinen und ist vermutlich rund 1.400 Jahre alt. Allein für die Aussicht aufs Meer lohnt sich der Spaziergang hierher.

Mittelalter erleben auf Glimmingehus

Ab Kåseberga: etwa 25 Minuten mit dem Auto oder 1 Stunde und 10 Minuten mit dem Fahrrad.

Auf dem Rückweg nach Simrishamn lohnt sich ein Abstecher zur Burg Glimmingehus. Die mächtige Steinburg aus dem späten 15. Jahrhundert zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen Skandinaviens. Erkunde die alten Gemäuer, entdecke versteckte Gänge und erfahre, wie die Menschen hier vor über 500 Jahren gelebt haben.

Den Abend in Simrishamn ausklingen lassen

Ab Glimmingehus: etwa 15 Minuten mit dem Auto oder 35 Minuten mit dem Fahrrad.

Zurück in Simrishamn kannst du den Tag ganz entspannt ausklingen lassen. Vielleicht ist ja noch eines der Restaurants von unseren vorherigen Empfehlungen dabei, das du ausprobieren möchtest?

Ein speziell angefertigtes Safarifahrzeug im Eriksberg Hotel & Nature Reserve, das am Wasser geparkt ist und im Sommer von üppigen Bäumen umgeben ist.

Safari in Eriksberg in Blekinge

Das Eriksberg Hotel & Naturreservat bietet geführte Touren in einem Safarifahrzeug an.

Foto: Angelica Zander/Visit Blekinge

Tag 4–5: Naturerlebnisse in Blekinge

Von Simrishamn nach Eriksberg: etwa 1 Stunde und 50 Minuten mit dem Auto.

Von Österlen geht es weiter Richtung Norden in die Provinz Blekinge. Hier erwarten dich spannende Tierbeobachtungen, Wanderungen entlang der Küste und kleine Fischerorte mit langer Tradition.

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Wisente in Eriksberg

Wisente im Eriksberg Wildlife & Nature Park in Blekinge, wo Besucher diese beeindruckenden Tiere auf einer Wildtiersafari hautnah erleben können.

Foto: Percy Christiansson/Eriksberg Hotel & Nature Reserve

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Ein Wisent, der in einem herbstlichen Wald zwischen umgestürzten Ästen ruht, während ein Kalb hinter seinem Rücken hervorschaut.

Wisente in Eriksberg

Foto: Percy Christiansson/Eriksberg Hotel & Nature Reserve

„Synvillan“ in Eriksberg, ein silberverkleidetes Gebäude mit Strohdach, das hoch auf Pfählen steht und einen Blick auf das Wasser und die umliegenden Wälder bietet.

Die Synvillan in Eriksberg

Foto: Eriksberg Hotel & Nature Reserve

Tag 4

Auf Wildtiersafari in Eriksberg

An der Küste von Blekinge, unweit von Karlshamn, liegt Eriksberg, der größte Safaripark Nordeuropas. Hier kannst du Wildtiere in weitläufiger Natur beobachten und gleichzeitig gut essen und übernachten. Rothirsche, Damhirsche, Wisente und Mufflons bewegen sich frei durch Wälder, über Wiesen und felsiges Gelände. Eriksberg eignet sich deshalb auch perfekt als Ausgangspunkt für deine zwei Tage in Blekinge.

Bei einer geführten Safari erfährst du mehr über die Tiere und die Naturschutzarbeit im Park. Während der Safarisaison können Hotelgäste das Gelände zu bestimmten Zeiten auch mit dem eigenen Auto erkunden.

Zum Mittagessen bietet sich das Restaurant Visenten an. Hier stehen saisonale Gerichte mit regionalen Zutaten auf der Speisekarte.

Wisente aus nächster Nähe erleben

Wer den imposanten Wisenten noch näher kommen möchte, kann an einer geführten Wanderung teilnehmen. Gemeinsam mit einem Guide begibst du dich auf die Spuren der Tiere und erfährst Spannendes über ihr Verhalten und ihren Lebensraum. Auch Angeln, Kanufahren und Klettern gehören zu den Aktivitäten in Eriksberg.

Abendessen und Übernachtung in Eriksberg

Lass den Tag bei einem guten Abendessen in einem der Restaurants von Eriksberg ausklingen. Anschließend kannst du es dir in deinem Hotelzimmer gemütlich machen. Zur Auswahl stehen komfortable Zimmer und individuell gestaltete Suiten. Einige haben sogar ein Fenster im Fußboden, durch das du mit etwas Glück Wildtiere beobachten kannst.

Wer noch etwas entspannen möchte, kann die Sauna besuchen oder im beheizten Außenpool schwimmen. Mit Blick auf die weite Savannenlandschaft versteht sich.

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Fußgängerbrücke an der Eriksbergsleden, Blekinge

Diese 185 Meter lange Holzfußgängerbrücke, die sich über den Kohagesundet im Naturschutzgebiet Eriksberg erstreckt, ist eines der Highlights des Eriksbergsleden-Wanderwegs. Die Route führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wäldern, Klippen und Küstenlandschaften und bietet Zugang zu einem der größten Naturschutzgebiete Südschwedens.

Foto: Gerlinde Anderberg/Visit Sweden

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Holzsteg über einen schmalen Wasserlauf auf dem Wanderweg „Eriksbergsleden“, umgeben von Küstenwald und Naturschutzgebiet.

Fußgängerbrücke an der Eriksbergsleden, Blekinge

Foto: Gerlinde Anderberg/Visit Sweden

Schnee fällt über den reißenden Fluss Mörrum, im Bild zu sehen sind ein rotes Holzgebäude, kahle Bäume und schneebedeckte Ufer.

Mörrum River, Blekinge

Foto: Linda Sjunnesson/Visit Blekinge

Luftaufnahme von Karlshamn, auf der sich ein grüner, kupferbeschichteter Kirchturm über bunte Dächer erhebt und Straßen zum Hafen und zur Ostsee führen.

Blick auf Karlshamn, Blekinge

Foto: Per Pixl/Visit Blekinge

Tag 5

Küstenwanderung auf dem Eriksbergsleden

Starte den Tag mit einer Wanderung auf dem Eriksbergsleden. Der zwölf Kilometer lange Küstenwanderweg führt durch Wälder und über felsiges Gelände. Unterwegs erwarten dich immer wieder schöne Ausblicke auf die Schärenlandschaft von Blekinge.

Die Strecke ist anspruchsvoll und kein Rundweg. Plane deshalb vorab, wie du zum Ausgangspunkt zurückkommst. Wenn du es lieber etwas gemütlicher angehen möchtest, kannst du auch nur einen Teil der Strecke wandern und auf demselben Weg zurückkehren.

Mittagspause bei Mörrum

Von Eriksberg nach Mörrum: etwa 25 Minuten mit dem Auto.

Nach der Wanderung geht es weiter Richtung Mörrum. Für eine Mittagspause bietet sich das Restaurant Bord Trettiosju im Golfclub von Karlshamn an. Hier gibt es saisonale Gerichte in entspannter Atmosphäre und mit Blick auf den Golfplatz.

Auf den Spuren der Lachse in Mörrum

Vom Golfclub Karlshamn zum Laxens Hus: etwa 6 Minuten mit dem Auto.

Mörrum ist weit über Schweden hinaus für seine Lachse und Meerforellen bekannt. Angler aus aller Welt kommen hierher, um im Fluss Mörrumsån ihr Glück zu versuchen. Während der Angelsaison von März bis September werden auch Angelscheine und geführte Angeltouren angeboten.

Aber auch ohne Angelrute lohnt sich ein Besuch. Im Laxens Hus, dem Lachshaus, erfährst du mehr über die lange Angeltradition der Region. Anschließend kannst du am Fluss entlangspazieren und bei Kungsforsen den Anglern über die Schulter schauen. Mit etwas Glück siehst du sogar einen Lachs aus dem Wasser springen.

Abendessen in Karlshamn

Von Mörrum nach Karlshamn: etwa 15 Minuten mit dem Auto.

Auf dem Rückweg nach Eriksberg lohnt sich ein Zwischenstopp in der Küstenstadt Karlshamn. Dreh eine Runde durch den Hafen und lass den Tag bei einem guten Abendessen ausklingen. Zwei Restauranttipps:

  • Dockside Downtown: Hier gibt es saftige Smashburger und Pizza nach neapolitanischer Art in lockerer Atmosphäre.
  • Brasseriet – Friends and Flavors: Ein gemütliches Restaurant mit Nachbarschaftscharme, das mit einer lokalen Handwerksbäckerei zusammenarbeitet.
Blick auf die Küste von Mölle mit weißen Häusern entlang der felsigen Küste und dem Grand Hotel Mölle, das vom Hang aus auf das Meer blickt.

Mölle in Kullaberg

In Skåne gibt es viele malerische Dörfer, wie zum Beispiel Mölle. Oben rechts ist das Grand Hotel Mölle zu sehen.

Foto: Carolina Romare/Visit Skåne

Tag 6–7: Mölle und die Halbinsel Kullaberg entdecken

Von Eriksberg nach Mölle: etwa 2,5 Stunden mit dem Auto.

Von Blekinge geht es zurück nach Skåne, diesmal an die Westküste. Dein Ziel ist der kleine Küstenort Mölle auf der Halbinsel Kulla. Hier erwarten dich historische Herrenhäuser, eine felsige Küste und wunderschöne Wanderwege mit Blick aufs Meer.

Am besten bleibst du gleich zwei Nächte in Mölle, um die Gegend in Ruhe zu erkunden.

Diese Hotels bieten sich für deinen Aufenthalt an:

  • Grand Hotel Mölle: Ein elegantes, familiengeführtes Hotel mit langer Geschichte als Badehotel und herrlichem Blick aufs Meer.
  • Hotell Kullaberg: Ein charmantes kleines Hotel in Hafennähe mit individuell eingerichteten Zimmern und gemütlicher Atmosphäre.
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Mölle Töpferei, Skåne

Mölle Krukmakeri vereint eine Töpferei mit einem lebhaften Restaurant, in dem Besucher im begrünten Innenhof Pizzen aus dem Holzofen und Gerichte zum Teilen genießen können.

Foto: Apelöga/Visit Skåne

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Zwei Frauen genießen eine Pizza an einem grünen Tisch im Freien im begrünten Innenhof von Mölle Krukmakeri, im Hintergrund sind Sonnenschirme und andere Gäste zu sehen.

Mölle Töpferei, Skåne

Foto: Apelöga/Visit Skåne

Der Hafen in Mölle

Der Hafen in Mölle

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

Tag 6

Den Hafen von Mölle entdecken

Starte den Tag mit einem Spaziergang durch den Hafen von Mölle, der 1881 fertiggestellt wurde. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte als Badeort zurück. Auch für sein Kunsthandwerk ist die Umgebung bekannt: Auf der Halbinsel Kulla wird seit fast 200 Jahren getöpfert. Heute sind hier rund 30 Keramikerinnen und Keramiker tätig, deren Ateliers und Werkstätten du besuchen kannst.

Im Sommer herrscht im Hafen besonders viel Leben. Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Wie wäre es mit einem Mittagessen direkt am Wasser, bevor du die Gegend weiter erkundest?

Schloss Krapperup und seine Gärten besuchen

Ab dem Hafen von Mölle: etwa 6 Minuten mit dem Auto oder 13 Minuten mit dem Fahrrad.

Rund fünf Kilometer südlich von Mölle liegt Schloss Krapperup, eines der ältesten Schlösser Schwedens. Besonders schön ist der weitläufige Schlosspark, der im späten 19. Jahrhundert angelegt wurde. Zwischen Rhododendren, Rosen und alten Gartenanlagen lässt es sich wunderbar spazieren gehen.

Der Park ist kostenlos zugänglich. Auf dem Gelände gibt es außerdem eine Kunstgalerie, ein Museum und ein gemütliches Café in den ehemaligen Stallungen. Zu bestimmten Zeiten werden auch Führungen angeboten.

Abendessen in Mölle und Umgebung

Ab Schloss Krapperup: Beide Restaurants erreichst du in weniger als 10 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Fahrrad.

Zum Abendessen hast du die Wahl zwischen verschiedenen schönen Restaurants in Mölle und Umgebung. Zwei Tipps:

  • Mölle Krukmakeri: Töpferei und Restaurant in einem! Mitten in Mölle gibt es hier Pizza nach neapolitanischer Art und kleine Gerichte zum Teilen. Besonders schön sitzt du im lebhaften Innenhof.
  • Ransvik Havsveranda: Direkt am Meer, nordwestlich von Mölle, liegt dieses Restaurant mit schwedischen Klassikern und italienischen Einflüssen. Der Ort hat übrigens eine ziemlich ungewöhnliche Geschichte: Hier nahm Ende des 19. Jahrhunderts die sogenannte „Sünde von Mölle“ ihren Anfang, als Männer und Frauen begannen, gemeinsam baden zu gehen. Damals ein handfester Skandal!
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Kullaleden, Skåne

Genieße auf dem Kullaleden-Wanderweg den herrlichen Blick auf das Meer, die imposanten Klippen und die malerischen Dörfer.

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

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Kullaleden, Skåne

Kullaleden, Skåne

Foto: Apelöga/imagebank.sweden.se

Nimis, ein Labyrinth aus hohen Holztürmen und Stegen, das zwischen großen Felsen an der bewaldeten Küste von Kullaberg errichtet wurde und von Besuchern erkundet wird.

Nimis, Skåne

Foto: Lars Vilks

Zwei Leute spazieren auf einem Weinbergweg bei Arilds Vingård in Südschweden, umgeben von grünen Weinreben und einem teilweise bewölkten Himmel.

Arilds Weinberg, Skåne

Foto: Apelöga

Der Rusthållargården in Arild mit einer großen Terrasse, weißen Gartenmöbeln und Blumenbeeten mit Blick auf das Meer.

Rusthållargården in Skåne

Foto: Carolina Romare/Visit Skåne

Tag 7

Wandern im Naturschutzgebiet Kullaberg

Ab Mölle: etwa 8 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Fahrrad.

Das Naturschutzgebiet Kullaberg ist bekannt für seine steilen Klippen, geheimnisvollen Höhlen, Wälder und weiten Ausblicke aufs Meer. Auf den Wanderwegen geht es durch felsiges Gelände und offene Heidelandschaften, immer wieder mit schönen Aussichtspunkten entlang der Küste. Im Gebiet gibt es mehr als 20 Höhlen. Mit etwas Glück kannst du unterwegs auch Rehe, Füchse und verschiedene Vogelarten beobachten.

Mittagspause am Leuchtturm Kullen

Wandere weiter zum Leuchtturm Kullen an der Spitze der Halbinsel. Hier steht bereits seit dem 16. Jahrhundert ein Leuchtfeuer, womit der Ort zu den ältesten Leuchtturmstandorten Skandinaviens gehört. Genieße die Aussicht auf die Küste und mach eine Picknickpause mit selbst mitgebrachtem Proviant. Wenn das Café am Leuchtturm geöffnet ist, kannst du auch dort einkehren.

Das ungewöhnliche Kunstwerk Nimis entdecken

Ab dem Leuchtturm Kullen: etwa 20 Minuten mit dem Auto oder 40 Minuten mit dem Fahrrad, anschließend ein anspruchsvoller Fußweg.

Versteckt an der felsigen Küste von Kullaberg liegt Nimis, ein riesiges Holzlabyrinth des schwedischen Künstlers Lars Vilks. Was 1980 begann, wuchs über mehrere Jahrzehnte zu einem Gewirr aus Türmen, Gängen und Stegen aus Treibholz und alten Brettern heran.

Schon der Weg dorthin ist ein kleines Abenteuer. Der Abstieg ist steil, felsig und stellenweise schwierig. Die Holzkonstruktionen sind nicht standsicher und können herausstehende Nägel haben. Klettere deshalb nicht darauf herum, trage feste Schuhe und beachte, dass du das Gelände auf eigene Gefahr besuchst.

Zum Abschluss noch einmal richtig gut essen

Ab dem Parkplatz Himmelstorp bei Nimis: Alle drei Restaurants erreichst du in höchstens 13 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Fahrrad.

Lass den letzten Abend deiner Rundreise bei einem guten Essen auf der Halbinsel Kulla ausklingen. Drei Adressen, die sich dafür anbieten:

  • Holy Smoke BBQ: Ein unkompliziertes BBQ-Restaurant in der Nähe von Mölle, bekannt für langsam geräuchertes Fleisch, darunter saftiges Brisket. Komm am besten früh, denn die beliebtesten Stücke sind schnell ausverkauft. Hunde sind übrigens auch willkommen.
  • Arilds Vingård: Abendessen mitten in den Weinbergen! Hier werden regionale Zutaten mit Weinen vom eigenen Weingut kombiniert. Du kannst auch an einer Führung durch die Weinberge oder einer Weinprobe teilnehmen.
  • Rusthållargården: Ein traditionsreiches Hotel im Fischerdorf Arild. Im Restaurant gibt es saisonale skandinavische Küche mit Zutaten aus Skåne und dazu einen wunderschönen Blick aufs Meer.

Von Mölle sind es etwa 1 Stunde und 15 Minuten mit dem Auto zurück nach Malmö, wo deine Rundreise endet. Nach sieben Tagen voller Sandstrände, Küstenwanderungen, historischer Sehenswürdigkeiten und regionaler Spezialitäten fällt der Abschied aber vielleicht gar nicht so leicht. Gut möglich, dass du am liebsten noch ein paar Tage länger in Südschweden bleiben würdest.