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Nationalpark Sarek, Sarek, Suède
Foto: Anders Ekholm/Folio/imagebank.sweden.se

Aktivität

Schwedens Nationalparks

Mit einer Gesamtfläche von 731.589 Hektar, die auf 29 Nationalparks verteilt sind, ist Schweden im Grund ein einziger, gigantischer Nationalpark. Sarek, der älteste Nationalpark, wurde als erster seiner Art bereits 1909 in Europa etabliert. Er besteht zu 90% aus bergigem, unwegsamem Terrain.

Abenteuer am Polarkreis

Fahre nach Norden zu einem der vier Nationalparks in Laponia (Swedish Lapland) – einem von Schwedens zahlreichen UNESCO Welterbestätten – um die Heimat der Samen, Schwedens Urvolk, die von der Rentierzucht leben, kennen zu lernen und um nach bester Überlebenstrainingsmanier durch Tundra, Geröllfelder, Wasserfälle und Gletscherflüsse zu wandern und zu klettern. 

Sarek (mehr als 100 Gletscher) und Padjelanta (Seen und unendliche, weite Landschaft) sind zwei der größten Nationalparks. Muddus ist für seine tiefen Schluchten bekannt und Stora Sjöfallet für seine Wälder und steilen Berge.

Halte nach Elch, Luchs, Vielfraß und dem bedrohten Polarfuchs Ausschau. Und fahre in der Zeit von Dezember bis Mai, wenn du das Nordlicht sehen willst. Doch Vorsicht. Dies ist kein Gelände, das du mit Joggingschuhen bewältigen kannst. Hier sind Hardcore-Wandern und Abenteuer angesagt.

Aktivitäten zu jeder Jahreszeit

Abenteuer zu jeder Jahreszeit und ungestörte Ruhe bietet der Nationalpark Fulufjället in Mittelschweden, der den PAN Parks, einem vom WWF gegründeten Netzwerk, angeschlossen ist. Hier kannst du durch Schluchten streifen, Hochebenen überqueren und den ältesten Baum der Welt bestaunen.

Geh Beeren pflücken und angeln und wage den Sprung in einen der klaren Seen. Im Winter kannst du Ski und Hundeschlitten fahren und Schneeschuhwanderungen machen. Alternativ kannst du dich im Eisklettern versuchen und den mit 112 m höchsten Wasserfall Schwedens hinaufkraxeln - iIm Ernst! Im Nationalpark Tiveden zwischen Stockholm und Göteborg ist mehr Wasser als Park und er ist für seine ganzjährigen, abenteuerlichen Aktivitäten bekannt.

Waldparks

Wenn du die Steigeisen lieber zuhause lässt und eher ein Freund von Laubwäldern bist, dann sind der Nationalpark Söderåsen, Nationalpark Dalby Söderskog im Süden Schwedens und Nationalpark Stenshuvud der richtige Anlaufpunkt, die zusammen eine Fläche von ca. 2.000 ha haben. Ja, richtig. Eine gehörige Portion Wildnis.

Meeres- und Strandparks

Der Nationalpark Kosterhavet ist der erste Meeresnationalpark in Schweden und wurde im September 2009 eingeweiht. Er umfasst Meer und Strände im Gebiet der Kosterinseln.

Fantastische Küstenlandschaften hat der Nationalpark Haparanda Schärengarten im bottnischen Meerbusen zu bieten. Er besteht aus zahlreichen flachen Inseln mit breiten Sandstränden.

Die schwedischen Nationalparks sind gut gepflegt und es wird von dir erwartet, dass du diesen hervorragenden Zustand respektierst. Sieh dir die Liste der Parks an und informiere dich vor deinem Besuch über die jeweiligen Vorgaben, um dein Marschgepäck entsprechend anzupassen, vom geruhsamen Sonntagsspaziergang bis zum arktischen Boot Camp. Außerdem ist es sicher keine schlechte Idee, ein Handbuch mitzunehmen, damit du im Notfall deinen eigenen Iglu bauen kannst. Man weiß nie.


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