Schwedens offizielle Website für Tourismus und Reiseinformationen

In Zusammenarbeit
Semla
Foto: Lola Akinmade Åkerström/imagebank.sweden.se

Fakten

Die Semla-Saison

Die schwedische semla-Saison erreicht ihren Höhepunkt am Faschingsdienstag. Viele Bäckereien und Cafés versuchen die Konkurrenz auszustechen, indem sie schon viel früher mit dem Backen beginnen. Die Semla-Liebhaber freuen sich, je mehr semlor je besser.

Semlor, oder Semla im Singular (aber seien wir ehrlich – ein wahrer Semla-Liebhaber isst sowie so immer mindestens zwei, also nennen wir sie Semlor), sind eine süße Sünde aus luftigem Hefeteig mit Kardamon, köstlichem Marzipan und einem gehörigen Schlag Vanillesahne. Traditionell werden sie nur am Tag vor dem Beginn der Fastenzeit gegessen, mittlerweile werden sie jedoch von Semmel-Süchtigen in ganz Schweden von Weihnachten bis Ostern verzehrt. 

Wann: Am Faschingsdienstag, in Schweden, dem Land der Röhrenjeans, auch „Fettisdagen“ oder „Fetter Dienstag“ genannt.

Wo: In jeder Bäckerei oder jedem Café, das was auf sich hält. 

Wer: Semla-Süchtige, die sie täglich essen, Traditionalisten, die sie nur am Wochenende verspeisen und schließlich die Puristen, die sie sich tatsächlich nur am Faschingsdienstag gönnen. 

Mach es wie die Einheimischen: Beginne mit dem Deckel. Verwende ihn, um einen Teil des cremigen Inhalts abzukratzen. Fahre mit dem Rest des Hefebrötchens fort. Der Maßlose isst ihn direkt aus der Hand. Der Genießer nimmt die Gabel, während der Avantgardist einen Löffel vorzieht. Und Touristen erkennt man daran, dass sie unsicher darin herum stochern. Traditionalisten bestellen eine Schale mit warmer Milch dazu. Egal für welche Variante du dich entscheidest – ein Semla ist immer köstlich.