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Brücke im winterlichen Gewand
Eine Brücke im Westen Schwedens. Die Landschaft ist winterleich gekleidet. In manchen jahren liegt im Süden im Winter im Grunde genommen überhaupt kein Schnee, während in den nördlichen Bergen Schnee liegt.
Fotonachweis: Per Pixel Petersson/imagebank.sweden.se

Mit dem Auto von Göteborg nach Stockholm: eine kulturelle Rundreise

Die Fahrt von Göteborg nach Stockholm ist mit sehenswerten Ausflugszielen gespickt, die sich besonders für Kulturinteressierte lohnen. Diese fünftägige Rundreise verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter ein Skulpturenpark, historische Architektur, Schlösser, charmante Städte und originelle Unterkünfte.

Die Fahrt an sich ist einfach: Sie verläuft über 500 Kilometer Autobahn und gepflegte Landstraßen. Du kommst auch an den zwei größten Seen des Landes vorbei: Vänern und Vättern.

Route zwischen Göteborg und Stockholm

Auf der Strecke von Göteborg nach Stockhokm gibt es zahlreiche sehenswerte Orte und Plätze

Foto: Visit Sweden

1. Tag: Start in Göteborg

Herrenhaus Gunnebo
(15 km von Göteborg entfernt)

Das Herrenhaus Gunnebo (Gunnebo Slott och Trädgårdar) ist eine neoklassizistische Villa aus dem 18. Jahrhundert, umgeben von einer weitläufigen Gartenanlage. Es gibt zahlreichen Aktivitäten für Erwachsene und Kinder. Du erreichst das Ausflugsziel von Göteborg aus in etwa 20 Autominuten.

Gunnebo Haus und Gärten, Göteborg
Gunnebo Haus und Gärten liegen bei Göteborg in Westschweden Photo: Gunnebo castle/vastsverige.com

Besichtigung des Herrenhauses Gunnebo – drinnen und draußen

Das Anwesen zählt zu Nordeuropas am besten erhaltenen historischen Herrenhäusern. Nimm an einer Kostümführung teil, um die prächtigen Hallen zu bewundern und Anekdoten über die ehemaligen Bewohner zu hören. Drum herum erstrecken sich formale Gärten, ein englischer Park und ein großer Gemüsegarten. Die Grünflächen hat schon der Architekt des Herrenhauses, Carl Wilhelm Carlberg, im 18. Jahrhundert vorgesehen. Nutze die Gelegenheit zum Brunch im dazugehörigen Bio-Restaurant Kaffehus & Krog, das Zutaten aus dem eigenen Gemüsegarten verwertet. Für kleine Gäste gibt es einen Spielplatz, der an einen Bauernhof erinnert.

Gourmetessen im Freien

Beim Herrenhaus Gunnebo gibt es einen Tisch des Konzepts „Schweden – Ein Land wird Restaurant“. In ganz Schweden sind rund 20 Esstische im Freien aufgestellt, wo Gäste Zutaten aus der Natur zu einem erstklassigen Menü verarbeiten. Hier bedienst du dich im Küchengarten und in den wilderen Bereichen der Grünanlage von Gunnebo. Dann kochst und speist du inmitten eines lauschigen Eichenhains am See Stensjön.

Einer der  Tische der Initiative
Ein Tisch der Initiative "Ein Land wird Restaurant" steht in Gunnebo Photo: Jonas Ingman

Nachmittag in Alingsås

(54 Kilometer vom Herrenhaus Gunnebo)

Den nächsten Stopp erreichst du nach einer knappen Autostunde. Alingsås ist eine charmante Stadt mit rund 27.000 Einwohnern und hat in Sachen Kulinarik, Kultur und Geschichte einiges zu bieten.

Gönn dir eine „Fika-Tour“

Alingsås ist bekannt als „Hauptstadt der Fika“, denn nirgendwo sonst in Schweden ist die Cafédichte im Verhältnis zur Einwohnerzahl so hoch wie hier. Die Gassen sind gesäumt von hochwertigen Cafés und Konditoreien. Von April bis Oktober werden jeden Samstag 90-minütige Fika-Führungen angeboten. Dabei erfährst du Wissenswertes über die süße schwedische Tradition und warum gerade Alingsås seit dem 19. Jahrhundert die Hochburg des Kaffeetrinkens und Kuchenessens ist. Natürlich gehören viele Kostproben von schwedischem Gebäck, Kuchen, Kaffee und anderen Leckereien zur Tour dazu.

Wenn bei deinem Besuch gerade keine Tour stattfindet oder du nur für ein einziges Café Zeit hast, sei dir das Café Nolbygård empfohlen. In der hauseigenen Bio-Bäckerei entstehen alle erdenklichen Leckereien – von der klassischen Zimtschnecke bis zum gewagten Kombuchabrot. Leichte Mahlzeiten wie hausgemachte Suppen und belegte Brote stehen ebenfalls auf der Karte.

Genieße deine Kaffeepause draußen
Genieße deine Kaffeepause draußen Photo: Tina Axelsson/imagebank.sweden.se

Besuche das Kulturhaus von Alingsås

Das „Kulturhus“, Alingsås‘ kulturelles Zentrum, beherbergt das Stadtmuseum und Alingsås Konsthall, eine Galerie für zeitgenössische Kunst. Letztere möchte mit experimentellen Ausstellungen von Werken lokaler, schwedischer und internationaler Künstler Grenzen überschreiten und Diskussionen anregen. Obendrein gibts Filmfestivals, Shows und Konzerte.

Dinner und Übernachtung im Grand Hotel

Das Grand Hotel zählt seit der Eröffnung im Jahr 1911 zu den beliebtesten Treffpunkten in Alingsås. Neben 112 Zimmern in klassischem Design zählt es eine Sauna, ein Yogastudio und einen Nachtclub zu seinen Reizen. Auf der Speisekarte des Restaurants Grand Matsal & Bar findet man schwedische Klassiker wie üppige Shrimps-Sandwiches und Wildfilet, aber auch internationale Gerichte. Den Speisen liegen lokale, saisonale Zutaten zugrunde.

Stadt Alingsås

Alingsås ist eine Stadt im Westen Schwedens. Zu ihren berühmtesten Einwohnern gehörte Jonas Alströmer, der 1685 in Alingsås geboren wurde. Alströmer wird die Einführung der Kartoffelpflanze in Schweden zugeschrieben. Unabhängig von Kartoffeln ist Alingsås auch die selbsternannte Hauptstadt der schwedischen Fika (die berühmte schwedische Kaffeepause).

Foto: Per Pixel Petersson/imagebank.sweden.se

2. Tag: Von Alingsås zum Barockschloss Läckö

Schloss Läckö am Vänersee
(106 Kilometer von Alingsås)

In knapp zwei Autostunden erreichst du von Alingsås das spektakuläre Schloss Läckö, das man am besten zwischen Mai und September besucht. Es liegt etwas erhöht auf einer Landzunge im Vänern, Schwedens größtem See.

Schloss Läckö
Schloss Läckö ist ein mittelalterlicheS Schloss am Ufer des Vänernsees, dem größten See Schwedens. Photo: Per Pixel Petersson/imagebank.sweden.se

Streifzug durch Garten und Gemäuer

Erkunde das Schloss auf eigene Faust oder im Rahmen einer Tour und erfahre dabei, wie Royals und Bedienstete früher in diesen historischen Gemäuern lebten (und arbeiteten). Auf dem Weg durch die Räume entdeckst du viele Antiquitäten und Gemälde. Die meisten opulenten Säle wurden im 17. Jahrhundert gestaltet, und zwar unter der Leitung des auf Schloss Läckö ansässigen Grafen Magnus Gabriel de la Gardie. Lass dir auch den idyllischen Schlossgarten nicht entgehen. Das dort geerntete Obst und Gemüse wird im benachbarten Restaurant Hvita Hjorten zu feinen Menüs verarbeitet.

Schlossgarten von Schloss Läckö, Westschweden
Schlossgarten von Schloss Läckö in Westschweden Photo: Faramarz

Stilvolle Stärkung im Restaurant Hvita Hjorten

Das Restaurant „Weißer Hirsch“ befindet sich im Besucherzentrum Naturum Vänerskärgården – Victoriahuset, nur 300 m vom Schloss entfernt. Von der Terrasse hast du einen spektakulären Blick auf den See. Die Zutaten für die Bio-Gerichte stammen aus dem Schlossgarten sowie von Kleinbauern, Lebensmittelproduzenten und Fischern aus der Region. Die Speisekarte folgt den Jahreszeiten, hält aber immer leckere Optionen für sowohl Fleischesser als auch Veganer bereit.

Abendessen im Restaurant Hvita Hjorten, Westschweden
Abendessen aus der Region im Restaurant Hvita Hjorten am Vänernsee in Westschweden. Photo: Tina Stafren/Westsweden.com

Übernachtung im Naturum Vänerskärgården – Victoriahuset

Das Naturum Vänerskärgården – Victoriahuset liegt idyllisch auf dem Gelände des Schlosses Läckö und bietet komfortable Unterkünfte in einem auffälligen, von der Natur inspirierten Gebäude: skandinavische Geradlinigkeit mit einer hölzernen Hülle. Dort sind 15 modern-gemütliche Hotelzimmer untergebracht, und wenn die letzten Tagesgäste abgereist sind, ist fast nur noch Vogelzwitschern zu hören. Wer sich fragt, wo es am Schweden am schönsten ist, kommt der Antwort hier ziemlich nahe.

Übrigens: In Schweden gibt es über 30 offizielle Besucherzentren namens Naturum in reizvollen Landschaften, vor allem in Nationalparks und Naturschutzgebieten. Die meisten dieser „Naturräume“ wurden in den letzten 20 Jahren eröffnet und zeichnen sich durch eine spektakuläre Architektur aus. Im Inneren berichtet eine Ausstellung bei freiem Eintritt über die Flora, Fauna und Geologie der jeweiligen Region.

Schloss Läckö und das Infocenter Naturum Vänerskärgården, Westschweden

Zwei architektonische Juwelen: Schloss Läckö und das Informationszentrum Naturum Vänerskärgården, am Vänernsee in Westschweden.

Foto: Jonas Ingman/Westsweden.com

3. Tag: Am Seeufer entlang nach Mariestad

Mariestad und der Götakanal
(78 km vom Schloss Läckö)

Am Ufer des Vänersees gehts weiter in Richtung Osten. Nach einer reichlichen Stunde kommst du im 16.000-Seelen-Städtchen Mariestad an, das mit dem Götakanal verbunden ist.

Göta Kanal
Der Göta Kanal ist ein Jahrhundertbauwerk Schwedens. Photo: Hasse Schröder/Göta Kanal

Spaziergang durch die Altstadt von Mariestad

Besonders sehenswert in Mariestad ist der Stadtkern aus dem 16. Jahrhundert. Er zählt zu den am besten erhaltenen Altstädten in ganz Schweden. Beim Bummeln kannst du die fotogenen Gassen mit farbenfrohen Gebäuden bestaunen, von denen die meisten aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Verpasse auch nicht den Dom, der 1593 im traditionellen gotischen Stil erbaut wurde und ein wichtiges Zentrum der Reformation in Schweden war. Um die Kirche und am Hafen von Mariestad findest du zahlreiche gemütliche Cafés und Restaurants.

Ausstellungen zu Geschichte und Kunst

Auf der kleinen Insel Marieholm im Fluss Tidan liegt die ehemalige Residenz des Regierungschefs der Provinzialregierung von Västra Götaland. In dem ansehnlichen Gebäudekomplex ist heute das Museum Vadsbo untergebracht, eine wichtige kulturelle Einrichtung der Stadt. Es dokumentiert einerseits die Geschichte von Mariestad und berichtet andererseits von Handwerkern und der industriellen Entwicklung der Region. Die Stadt bietet außerdem Kunstausstellungen in Galerien sowie im Freien. Jeden September, parallel zum Erntefest (Skördefestivalen), steigt das Kunstfestival Allékonst.

Abendessen im Restaurant Kingfisher

Auf der Speisekarte des Restaurants Kingfisher wird Wild großgeschrieben: Rotwild, Wildschwein und sogar Ringeltauben sind „Stammgäste“ in den Töpfen. Das Lokal beschreibt seinen Stil als „modern mit einer Prise Neugier“. Es gibt aber Fisch- und vegetarische Gerichte sowie den hauseigenen Whisky namens The Jelos. Das Interieur und das Essen sind von Indien inspiriert.

Bootsfahrt auf dem Götakanal

Der Götakanal mit dem Spitznamen „blaues Band“ ist ein wahres schwedisches Wahrzeichen. Er wurde im frühen 19. Jahrhundert erbaut, erstreckt sich über 190 Kilometer und hat 58 Schleusen. In Mariestad starten drei Ausflugsboote, die unterschiedliche Strecken zurücklegen: M/S Wilhelm Tham, M/S Juno und M/S Diana. Vielleicht möchtest du deinen Stopp in der Region verlängern? An Bord der M/S Wilhelm Tham kann man übernachten und auf einer Kreuzfahrt von Mariestad nach Norsholm und wieder zurück gleiten.

Sommer am Göta Kanal, Westschweden
Radfahren entlang des Göta-Kanals, des 190 Kilometer langen Kanals mit 58 Schleusen, in Westschweden. Photo: Oskar Luren/Vastsverige.com

Übernachtung auf Schloss Börstorp
(16 Kilometer von Mariestad)

Eingebettet in eine idyllische Landschaft liegt das Herrenhaus Börstorp Slott aus dem 17. Jahrhundert. Heute dient es als Bed & Breakfast mit entzückenden Zimmern im schwedischen Landhausstil. Zum Anwesen gehört übrigens Europas erste Rinderzucht mit zertifiziert biologischer Tierhaltung.

Norrqvarn am Göta Kanal

Luftbild vom Göta Kanal in Westschweden

Foto: Jonas Ingman

4. Tag: Kumlas Skulpturenpark und die Holzstadt Nora

Kumla (92 km vom Schloss Börstorp)

Nach einem entspannten Frühstück auf Schloss Börstorp brichst du in Richtung Osten auf. Nach einer Stunde erreichst du Kumla, wo ein außergewöhnliches Kunsterlebnis auf dich wartet. Der Ort markiert etwa die Halbzeit der Fahrt von Göteborg nach Stockholm.

Der Skulpturenpark „Konst på Hög“

In der Gemeinde Kumla bei Örebro gibts wortwörtlich „Kunst auf einem Haufen“ (Konst på Hög) zu sehen. Der Skulpturenpark ist nämlich auf dem hundert Meter hohen Schlackehügel Kvarntorpshögen angelegt. Seit 1998 dient dieses Überbleibsel der Ölindustrie als surreale Plattform für Kunstwerke im Freien. Die Sammlung besteht aus rund 30 Skulpturen von schwedischen und internationalen Künstlern, darunter Lenny Clarhäll, Maria Miesenberger, Ulla Viotti und Anders Krisár.

Peter Johanssons Werk „Utan Titel“ („Ohne Titel“) bringt dich bestimmt zum Schmunzeln: Es ist ein Schriftzug aus 15 m hohen Lettern, die an Hollywood erinnern, doch statt dem Namen der Traumfabrik ergeben sie „Johansson“, den häufigsten schwedischen Nachnamen.

Nach dem Kunstspaziergang setzt du dein Abenteuer in Richtung Norden fort: Von Kumla nach Nora sind es 53 Kilometer. Du kannst den Weg direkt zurücklegen (und unterwegs vielleicht am Schloss von Örebro Halt machen) oder aber – wenn der Zeitpunkt stimmt – den folgenden Umweg fahren.

"Corona Borealis" des Künstlers Lars Vilks bei Konst på Hög in Kumla. Photo: Kumla kommun

Essen auf dem Bio-Bauernhof Jannelunds Gård
(41 Kilometer von Konst på Hög)

Der Bio-Bauernhof Jannelunds Gård liegt – wie auch Kumla – in der mittelschwedischen Region Närke. Die Fahrt vom Skulpturenpark dorthin dauert etwa 40 Minuten. Jeden Sommer eröffnet der Bauernhof sein Restaurant Mull, das an bestimmten Abenden ein Gourmetmenü aus Zutaten aus eigener Herstellung serviert. Unbedingt im Voraus reservieren!

Die idyllische Holzstadt Nora
(69 km von Jannelunds Gård bzw. 53 km von Kumla)

Das einzigartige Städtchen Nora mit knapp 7.000 Einwohnern kannst du dir wie ein lebendiges Freilichtmuseum vorstellen: Der malerische Kern besteht aus gut erhaltenen Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Lass dich durch die Gassen treiben, erkunde die originellen Geschäfte und gönne dir in einem der gemütlichen Cafés eine „Fika“ mit Kaffee und Zimtschnecke. Oder ein Eis: Das berühmte „Nora Glass“ füllt jeden Sommer 100.000 Waffeln!

Dinner und Übernachtung in Grythyttans Gästgivaregård
(41 km von Nora)

Das 1641 gegründete Gasthaus Grythyttans Gästgivaregård, eine halbe Autostunde von Nora entfernt, ist ein Klassiker der schwedischen Gastfreundschaft und Kulinarik. Lass den Tag bei Steak oder Fischsuppe in elegantem Ambiente ausklingen und übernachte stilvoll in einem der 53 geschmackvollen Boutiquehotelzimmer.

Konst på Hög in Kumla

"Yggdrasil" (Weltesche), von der Künstlerin Cecilia Jansson und Insassen des Kumla-Gefängnisses gemeinsam in Konst på Hög in Kumla erschaffen.

Foto: Kumla Kommun

5. Tag: Stopp in Eskilstuna und Ankunft in Stockholm

Eskilstuna (156 km von Grythyttans Gästgivaregård)

Eskilstuna ist stolz auf seine Vergangenheit als Industriezentrum und lädt Besucher dazu ein, die Kulturgeschichte auf inspirierende Weise zu erleben.

Zeitreise in den „Rademacher-Schmieden“

Das Freilichtmuseum Rademachersmedjorna ist ein Überbleibsel der Schmiedeindustrie in Eskilstuna. Die roten Holzhütten stammen aus dem 17. Jahrhundert, und noch heute haben Handwerker verschiedener Disziplinen darin ihre Werkstätten, Ateliers und Geschäfte. Eine gute Gelegenheit, um nach originellen Mitbringseln zu stöbern.

Eskilstunas lehrreiche Museen

Im Stadtmuseum (Eskilstuna Stadsmuseum) erfährst du mehr über die industrielle Vergangenheit der Stadt. Die Ausstellung umfasst eine mechanische Werkstatt und eine Maschinenhalle mit Exponaten aus aller Welt. Auch das Kunstmuseum (Eskilstuna Konstmuseum) ist einen Besuch wert. Es beherbergt eine beachtliche Sammlung schwedischer Werke, unter anderem vom Künstlerpaar Sigrid Hjertén und Isaac Grünewald.

Mittagessen in der charmanten Altstadt

Von den Sehenswürdigkeiten folgst du dem Fluss Eskilstunaån in die Altstadt rund um den Platz Rådhustorget. Dort zweigt auch Eskilstunas älteste Straße ab, die Köpmangatan. Die gepflasterten Gassen sind von Lokalen, Kunstgalerien, Geschäften und bunten Häusern gesäumt. Direkt am Wasser findest du einige nette Optionen zum Mittagessen, zum Beispiel Gästgifveriet und Jernberghska. Das „alte Theater“ (Gamla Teatern) macht seinem Namen alle Ehre: Die 1830 eröffnete Bühne war tatsächlich Schwedens erste auf dem Land außerhalb der Großstädte.

Retuna: das weltweit erste Einkaufszentrum für Recyceltes

Das Secondhand-Einkaufszentrum Retuna verspricht ein ungewohntes Shoppingerlebnis, denn nichts in den Regalen ist neu. Es liegt neben einem Wertstoffhof, und die einzelnen Boutiquen geben den gespendeten Kleidungsstücken, Möbeln und Haushaltswaren eine zweite Chance. Oftmals werden aus ausgedienten Stücken kunstvolle Unikate. Kreativ und nachhaltig – kein Wunder, dass Retuna internationale Beachtung gefunden hat!

Wenn du in Eskilstuna alles gesehen hast, brichst du zur letzten Etappe auf: die 90-minütige Fahrt nach Stockholm. Die schwedische Hauptstadt erwartet dich mit offenen Armen, erstklassiger Gastronomie, stylishen Unterkünften und einer Unmenge an kulturellen Erlebnissen.

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Eskilstuna

Blick auf die Stadt von Eskilstuna

Foto: Micke Sandström

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Eskilstuna

Foto: Micke Sandström

Munktellstaden in Eskilstuna

Foto: Micke Sandström