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Lebkuchen mit Glögg
Lebkuchen wird in den Monaten vor Weihnachten von den meisten Schweden gegessen. Sie werden am besten mit einer Tasse würzigem Glögg serviert, einer Art Glühwein.
Fotonachweis: Magnus Carlsson/imagebank.sweden.se

Rezept für schwedische Lebkuchen, auf Schwedisch: Pepparkakor

Schwedische Pepparkakor – oder Lebkuchen – zu backen, ist eine Tradition, die jedes Jahr zu Weihnachten von vielen schwedischen Familien gepflegt wird. Lebkuchen sind in Schweden untrennbar mit Weihnachten verbunden. Man nimmt an, dass sie Ende des 19. Jahrhunderts hierher kamen, inspiriert von den Gebrüdern Grimm und ihrem legendären Märchen von Hänsel und Gretel. Was den Ursprung des Lebkuchenmannes betrifft, so soll er zum ersten Mal am Hof von Elisabeth I. von England aufgetaucht sein, die angeblich Kekse in Form von wichtigen Gästen backen ließ. Seit Jahrhunderten ist er in Schweden und darüber hinaus zum Symbol für Weihnachten geworden.

Backe mit diesem einfachen Lebkuchenrezept deine eigenen Lebkuchen. Sie sind der Ausgangspunkt sowohl für Lebkuchenmänner als auch für Lebkuchenhäuser.

Rezept:

Zutaten: 

300 ml Wasser

50 ml Melasse 

2 EL gemahlene Nelken

2 EL gemahlener Zimt

2 EL gemahlener Ingwer

2 EL Natron/Backpulver

1/3 TL Salz

750 g Kastorzucker (feinkörniger Kristallzucker) 

425 g zimmerwarme Butter

1,2 kg Weizenmehl

Zubereitung:

  1. Wasser, Sirup, Nelken, Zimt, Ingwer und Natron unter Umrühren eine Minute kochen. 5 Minuten stehen lassen. Butter und Zucker in einer Küchenmaschine schlagen. Die lauwarme Würzflüssigkeit hinzugeben. Dann Mehl und Salz unterrühren und zu einem glatten, glänzenden Teig verrühren. In Frischhaltefolie (Nachhaltige Alternative: Bienenwachstücher) wickeln und über Nacht einfrieren, vorzugsweise aber noch länger (der Teig kann bis zu 2 Wochen eingefroren bleiben, die Aromen entwickeln sich dann noch intensiver).
  2. Den Teig aus dem Eisfach nehmen, damit er sich vor dem Backen auf Zimmertemperatur erwärmen kann. Wenn er zu kalt ist, lässt er sich schlechter verarbeiten. Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten sauberen Oberfläche ganz dünn ausrollen und mit Ausstechformen Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf mit Pergamentpapier ausgelegte Backbleche legen und auf mittlerer Ofenschiene etwa 5–7 Minuten backen.
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Lebkuchen in der Herstellung

In Schweden ist Weihnachten nicht Weihnachten ohne Pepparkakor, Lebkuchen. Die Lebkuchen werden üblicherweise in Form von kleinen Männern und Frauen, Schweinen oder Herzen ausgestochen und oft mit Zuckerguss verziert. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kinder beim Bau von kleinen Häusern aus Pfefferkuchenteig helfen, um Weihnachten zu feiern.

Foto: Miriam Preis/imagebank.sweden.se

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Lebkuchen in der Herstellung

Foto: Miriam Preis/imagebank.sweden.se

Glögg, und Gebäck

Foto: Emelie Asplund/imagebank.sweden.se

Lebkuchenhaus

Foto: Robert Daly/Folio

Neben den Lebkuchen, die traditionell in Form von Herzen, Schweinen, Frauen und natürlich Männern gebacken werden, gibt es noch eine mächtigere Variante, nämlich das Lebkuchenhaus (auf Schwedisch pepparkakshus"). Ein Nachmittag, an dem diese essbaren Häuser gebastelt werden, ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein Highlight der Saison. Sie werden aus demselben leckeren Teig wie die Kekse hergestellt, dünn ausgerollt und sorgfältig geformt. Zur Dekoration gehören bunte schwedische Süßigkeiten und Puderzucker, der wie Schnee aussieht. Du kannst den Teig selbst herstellen oder ihn als Fertigprodukt kaufen. Für die einzelnen Teile gibt es im Internet sowohl Vorlagen als auch fertige Bausätze für Lebkuchenhäuser.

Um die Tradition der Lebkuchenhäuser zu feiern, veranstaltet das Stockholmer Design- und Architekturmuseum ArkDes jedes Jahr einen Wettbewerb und eine Ausstellung, in der innovative Interpretationen des unverwechselbaren Klassikers gezeigt werden. Die Ausstellung "Gingerbread House 2022" kannst du noch bis zum 8. Januar 2023 besuchen.

Artikel gesponsert von

EU and Swedish Board of Agriculture