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Doppeltes Naturglück in Jämtland Härjedalen
Die Zwillingsregion Jämtland Härjedalen verspricht eine unvergessliche Landschaft, Spuren alter Kulturen und eine umweltbewusste, international anerkannte Gastronomie. Sie ist außerdem ein Paradies zum Wandern, Mountainbiken und Skifahren in Schwedens wildem Norden.
Gut zu wissen
- Sir Winston Churchill besuchte 1897 den Ort Kolåsen in Jämtland zum Jagen und Angeln. Es gefiel ihm so gut, dass er seine Angelausrüstung zurückließ und wiederkommen wollte.
- Der markante Gipfel des Berges Suljätten ist der Legende zufolge die Nase eines Riesen, den ein Fels traf und zu Fall brachte.
- Der Tännforsen ist mit einer Breite von 60 Metern und einer Höhe von 38 Metern Schwedens größter Wasserfall.
Die benachbarten Regionen Jämtland und Härjedalen in Nordschweden haben so viel gemeinsam, dass sie gerne als ein Landstrich gesehen werden: Jämtland Härjedalen. Dieser einmalige Doppelpack liegt an der norwegischen Grenze, zwischen Dalarna im Süden und Lappland im Norden.
Die atemberaubende Landschaft umfasst Berge, tiefe Wälder und zahlreiche Seen, darunter den Storsjön bei Östersund, Schwedens fünftgrößtes Binnengewässer. Die unberührte Natur bietet Elchen, Rentieren, Bären, Vielfraßen, Moschusochsen, Polarfüchsen und seltenen Vogelarten einen passenden Lebensraum.
Wer auf Ökotourismus steht, hat in Jämtland Härjedalen zu jeder Jahreszeit Aktivitäten zur Auswahl. Im Sommer kommen Besucher zum Mountainbiken und Wandern sowie zum Kajakfahren, Angeln oder um ein befreiendes „Waldbad” zu nehmen. Wintersportlern sind die Skigebiete Åre und Vemdalen ein Begriff. Daneben gibt es kleinere Resorts wie Lofsdalen und Funäsfjällen.
Jämtland Härjedalen ist ein alter Hase, wenn es um Gastfreundschaft geht. Die Region begrüßt seit rund tausend Jahren Gläubige, die auf dem Pilgerweg St. Olavsleden nach Norwegen laufen, um den Nidarosdom im heutigen Trondheim aufzusuchen. Und um 1900 genoss die Region einen Ruf als Mekka der Sommerfrische, denn hier gab es schon kurz vor der Jahrhundertwende Berg- und Kurhotels, allen voran die bis heute beliebten Gasthäuser Fjällnäs und Åregården.
Åre Ski Resort
Die Åre Seilbahn im Winter.
Foto: Karl Hägglund




Die regionale Hauptstadt Östersund, idyllisch gelegen am See Storsjön, gehört mit knapp 64.000 Einwohnern immerhin zu den 40 größten Städten Schwedens. Sie zählt seit 2010 zum globalen UNESCO-Netzwerk der kreativen Städte, und zwar im Bereich Gastronomie, zusammen mit Parma in Italien, dem norwegischen Bergen und 33 weiteren Orten. Der Titel „UNESCO City of Gastronomy” verweist auf eine mit Hingabe und Talent gepflegte kulinarische Tradition auf der Basis lokaler, nachhaltiger Produkte. Kleine handwerkliche Bauernhöfe und Lebensmittelhersteller in der ganzen Region Jämtland Härjedalen tragen zur lebendigen Esskultur bei.

Ein Land wird Restaurant - auch in Jämtland
Ein Land wird Restaurant - auch in Storlien in Jämtland.
Foto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se
Wandern in Vålådalen
Herbstwandern in Vålådalen, Jämtland Härjedalen
Foto: Lucas Warzecha



Wasserfälle in Jämtland
Ristafallet, Jämtland
Ristafallet ist einer der größten Wasserfälle Schwedens. Der Wasserfall ist 50 Meter breit und 14 Meter hoch.
Foto: Hans Strand / Folio






Weihnachtsmarkt in Jamtli in Östersund
Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Jamtli in Östersund.
Foto: Erik Westberg



Praktische Information

